Kaufberatung: Beleuchtung für Indoor Growing

Wer mit dem Cannabis Anbau in den eigenen vier Wänden anfangen will, muss unbedingt das passende Licht kaufen. Doch welches Licht ist das beste? Und welche Leistung soll man kaufen? Kann ich den Empfehlungen meines Growshops trauen? Dieser Artikel räumt mit allen Mythen auf und zeigt, welche Beleuchtung für welchen Grow wirklich die richtige ist.

Welche Beleuchtungsart ist die beste?

Für 90% der Grower sind LED-Panels die erste Wahl. Warum? Vor ein paar Jahren waren LEDs relativ teuer. Mittlerweile gibt es Panels in allen möglichen Preisklassen. So ist auch was für den kleinen Geldbeutel was dabei. LED-Panels sind praktischerweise für Wuchs und Blüte geeignet, so dass man die Leuchte zur Einleitung der Blüte nicht mehr per Hand austauschen muss. Es reicht einfach einen Schalter umzulegen.

Wenn ganz enges Budget hat, kann man zur günstigen Kombination aus Metallhalogen- und Natriumdampflampe greifen. Diese Klassiker unter den Growleuchten sind sehr günstig in der Anschaffung und haben optimales Licht für die Cannabis Pflanze. Allerdings verbrauchen sie viel Strom und werden heiß, so dass etwas Abstand zur Pflanze nötig ist.

Leuchtstoffröhren sind eher für spezielle Grow-Techniken wie ScroG und SoG. Sie sind perfekt um große Flächen und niedrige Pflanzen auszuleuchten. Sie sind sehr gut für die Vorzucht von Pflanzen für den Outdoor Anbau geeignet oder für die Beleuchtung von Stecklingen. Energiesparlampen eignen sich entweder für ganz kleine Mini-Grows oder als Zusatzbeleuchtung bei größeren Schatten. CDM/HCI Leuchten sind quasi MHL/NDL Nachfolger, sind aber wegen des komplizierten Einbaus nur was für Elektrik-Fachleute.

LED-Panels

Aktuell erhältliche LED-Growlampen bieten exzellentes Farbspektrum für Wuchs und Blüte, haben einen niedrigen Stromverbrauch und eine glänzen durch eine sehr große Lichtausbeute. Zudem werden sie kaum heiß, so dass die Pflanzen näher ran können. Hinzu kommt die sehr hohe Lebensdauer, so dass man die Lampe 5 bis 10 Jahre lang einsetzen kann. Nachteil ist, dass die LED-Panels sehr teuer sein können. Zum Glück gibt es auch günstige LED-Panels, die weniger Leistung und durchschnittliches Farbspektrum bieten.

Der Mercedes unter den LED Leuchten ist die Pro Emit sunflow. Die Leuchte hat die aktuell besten LEDs (Cree CXB 5390) verbaut und wird in Deutschland hergestellt. Bei niedrigem Budget kann man zu Marshydro greifen, dort sind für den Preis sehr gute Epistar LEDs verbaut. Wer kleine Flächen perfekt ausleuchten will, kann zu den Sanlight LED Modulen greifen, die in Reihe angeschlossen werden können. Mehr dazu erfährt man in der LED-Kaufberatung

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MHL/NDL Kombo

Wer knapp bei Kasse ist, kann auch zur Kombination aus Metallhalogen- und Natriumdampflampe greifen. Die Leuchten sind sehr günstig zu haben, bieten sehr gutes Farbspektrum und eine hohe Lichtleistung. Nachteil ist, dass sie heiß werden und man etwas Abstand zur Pflanze brauchen. Sie verbrauchen auch viel Strom. Mit der Zeit lässt die Leistung nach, deswegen müssen sie alle 12-18 Monate ausgetauscht werden.

Die MHL ist für den Wuchs, die NDL für die Blüte. Beide Lampen werden in der gleichen Leistung gekauft. Dadurch können sie mit gleichem Reflektor und Vorschaltgerät betrieben werden, was das Ganze praktischer macht.

Am einfachsten ist es ein MHL/NDL Beleuchtungsset von Grow-Shop24.de zu kaufen. Da ist direkt alles dabei und man spart ein paar Prozent gegenüber dem Einzelkauf.  Welche Leistung die passende ist, hängt von der Fläche der Growbox ab. Mehr zur Kaufentscheidung gibt es in der MHL/NDL Kaufberatung.

Praktisch: Man kann sich die Teile für 10 EUR durch den Grow Shop vorverkabeln lassen. So geht man kein Risiko ein irgendwas falsch anzuschließen.

Andere Lichtarten

Es gibt noch ein paar andere Lichtarten, die eher für spezielle Techniken oder Fortgeschrittene und Setups gedacht sind:

  • Leuchtstoffröhren (LSR): Verbrauchen kaum Strom, haben aber sehr niedrige Tiefenwirkung. LSRs eignen sich nur für die Wachstumsphase, um große Flächen bei niedriger Höhe auszuleuchten. Beispielsweise für Outdoor Vorzucht oder Stecklinge. Zur Leuchtstoffröhren-Kaufberatung
  • Kompakt-Leuchtstoffröhren (PL-L): Kompakte U-förmige Bauart von Leuchtstoffröhren, die halb so lang ist und bessere Tiefenwirkung bietet. Diese kann durchaus auch für die Blüte bei Mini-Grows oder ScroG/SoG eingesetzt werden. Zur PL-L Kaufberatung
  • Energiesparlampen (ESL): Sehr einfach zu benutzen, haben aber sehr schlechte Lichtausbeute bei durchschnittlichem Preis. ESL sind am besten als Zusatzbeleuchtung oder für extrem niedrige und kompakte Grow Setups. Zur Energiesparlampen-Kaufberatung
  • CDM/HCI Lampen: Diese sind eine Weiterentwicklung von klassischen MHL/NDL Leuchten und sind etwas effizienter. Allerdings brauchen sie spezielle Verkabelung und müssen mit Schutzglas betrieben werden. Sie sind eher was für Grower, sie sich sehr gut mit Elektrik auskennen und basteln können.

Zubehör nicht vergessen

Für die Steuerung vom Tag/Nacht Zyklus muss eine Zeitschaltuhr her. Sie wird einfach zwischen Stromkabel der Beleuchtung und Steckdose angeschlossen. Hier sollte man zur analogen Zeitschaltuhr greifen, da diese weniger brummen und damit leiser sind.

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  • Kein verräterisches Brummen
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Klassische Leuchtmittel (alles außer LED) müssen stets mit einem Reflektor betrieben werden. So kann man möglichst viel der Lichtkraft ausbeuten. Für die MHL/NDL Kombo kommen entweder günstige Hammerschlag Reflektoren oder die noch besseren Adjust-A-Wings in Frage. Für Leuchtstoffröhren gibt es passende Panels, die nicht nur einen Reflektor, sondern auch schon ein Vorschaltgerät integriert haben. Mehr dazu in der Reflektor-Kaufberatung

Um seine Leuchte täglich ohne großes Fummeln in der Höhe verstellen will, sollte man zur Easy Rolls Aufhängung greifen. Sie kosten kaum was und bieten jede Menge Komfort, vor allem bei kleinen Growboxen. Da sie weniger als 10 EUR kosten, sind sie es auf jeden Fall wert.

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