Bester EC-Meter für Cannabis Anbau

Junior Gong

Junior Gong ist der Gründer von CannabisAnbauen.net vesorgt euch mit den Besten Tipps und Tricks rund um Indoor und Outdoor Growing von Weed.

Nicht alle Grower können mit dem Begriff EC-Wert etwas anfangen. Doch oft ist er für Nährstoffprobleme der Pflanze verantwortlich. Zur Kontrolle ist ein EC-Meter unumgänglich. Wir zeigen, welche Geräte wirklich was taugen und was man beim Kauf beachten muss. So wird der Grow zum Kinderspiel.

Kaufempfehlung

Ich empfehle uneingeschränkt den HM Digital AP2 AquaPro EC-Meter. Es hat eine automatische Temperatur-Kompensation und ist zudem wasserdicht.

Es kommt in einer praktischen Aufbewahrungsbox. Mit unter 30 EUR ist es super günstig und liefert dennoch zuverlässige Messwerte. Es ist keine Eichflüssigkeit dabei. Allerdings reicht es destilliertes Wasser zu nehmen, da es etwa 3 µS hat.

HM Digital AP2 AquaPro EC-Meter
Vor- & Nachteile

Wer pH- und EC-Wert gleichzeitig messen will, dem empfehle ich das Kombi-Messgerät von Bluelab greifen. Der Preis hat es natürlich in sich, dafür bekommt man Labor-Qualität. Es zeigt nicht nur pH- und EC-Wert, sondern sogar die Temperatur an.

Bluelab Kombi-Messgerät (pH, Leitfähigkeit, und Temperatur)
Bluelab Kombi-Messgerät (pH, Leitfähigkeit, und Temperatur)
von Bluelab
€ 245,34 bei Amazon.de

Messgerät für pH- und EC-Wert und Temperatur

Vor- & Nachteile

wann Braucht Man EC-Meter?

Mit dem EC-Meter kann man den Salzgehalt einer Flüssigkeit messen. Dieser wird als EC-Wert ausgedrückt und wird meist in Milli-Siemens (mS) oder mikro-Siemens (µS) gemessen. Welche Einheit angezeigt wird, hängt vom Modell ab.

Wer mineralisch growt (Erde und Dünger mineralisch), sollte unbedingt ein EC-Meter greifen. Bei mineralischem Dünger kann es schnell passieren, dass man zu viel Dünger dazugibt und der EC-Wert zu hoch ist. Gerade wenn die Pflanzen noch jung ist, kann sie bei leichter Übersalzung der Erde Probleme bekommen.

Auch wer ein relativ hartes Leitungswasser hat und es zum Gießen und Düngen nutzen will, kommt um ein EC-Meter nicht herum. So kann man beim Anmischen des Düngers die Dosis so einstellen, dass die Erde nicht übersalzen wird.

Auch wer empfindliche oder exotische Sorten anbaut, die schnell auf Übersalzung oder pH-Wert Abweichung reagieren, braucht ein EC-Meter, um den Salzgehalt im Auge zu behalten.

Hinzu kommen auch Hydroponik Grower. Für die ist ein EC-Meter absoluter Pflichtkauf. Durch das fehlende Growmedium haben die Wurzeln keinerlei Puffer. Sprich eine Übersalzung des Nährstofftanks wird die Pflanze sofort schädigen.

Wer kein EC-Meter braucht: Organische Grower. Denn organische Erden haben super Pufferwirkung, so dass erhöhte EC-Werte kein Problem für die Pflanze werden. Organische Dünger übersalzen die Erde kaum, da sie erst von den Mikroorganismen umgewandelt werden müssen, ehe sie aufgenommen werden können. Da ist der EC-Wert fast bedeutungslos.

Was beim Kauf beachten?

Damit man zuverlässige EC-Messwerte bekommt, sollte man ein hochwertiges Gerät kaufen. Es tummeln sich auf Amazon jede Menge extrem billige Noname Geräte, die man meiden sollte. SIe zeigen entweder komplett falsche Werte oder müssen schon nach wenigen Messungen neu geeicht werden.

Ich empfehle direkt ein wasserdichtes Gerät zu kaufen. Beim Mischen des Düngers kann es schnell passieren, dass das gute Stück ins Wasser fällt.

Das Gerät sollte den EC-Wert in Milli-Siemens (mS) oder mikro-Siemens (µS) anzeigen. Dies ist die europäische Einheit für den Salzgehalt. Die Umrechnung ist reicht einfach, es ist einfach ein Faktor 1000. Sprich 1,0 Milli-Siemens (mS) sind 1000 mikro-Siemens (µS).

Geräte aus den USA und vielen anderen Ländern nutzen PPM als Einheit. Damit man nicht ständig umrechnen muss, greift man am besten zu einem Gerät mit europäischem Standard.

Optimaler EC-Wert beim Grow

Das Gießwasser darf maximal EC = 0,4mS haben. Wer sehr hartes Leitungswasser hat, muss vorab den EC messen. Falls der EC-Wert über 0,4mS ist, muss man das Wasser entweder filtern oder Regenwasser untermischen. Zum Filtern eignet sich entweder ein Brita-Filter oder eine Umkehrosmose-Anlage.

Beim mineralischen Düngen sollte die Düngelösung am Ende einen EC = 0,8 – 1,0mS haben. Alles darüber kann die Erde versalzen und Nährstoffprobleme verursachen. Das Wasser zum Anmischen des Düngers sollte Gießwasser sein und damit maximal EC = 0,4mS haben.

Hat dir der Artikel geholfen?

Was können am Artikel verbessern?

Sag uns, was wir an dem Artikel verbessern können, völlig anonym!

Kommentare

  1. Da hier jede Menge Exoten wachsen, bin ich auf exacte Werte angewiesen. Da darf es gerne etwas besseres sein. Hier erledigt ein Bluelab Guardian das messen. Ec, sowie Ph und Temp. Kosten liege bei 250€.