Growbox 70x70cm: Kaufberatung für Beleuchtung, Belüftung und Zubehör

Welches Licht ist das beste für eine Growbox mit 70x70cm Fläche? JrGong zeigt hier, welche LED Lampe, welchen Ventilator + AKF und welches Zubehör man kaufen muss. So kauft man garantiert nicht die Katze im Sack.

Komplettsets

Aktuell konnten wir leider keinerlei empfehlenswerte Growbox Komplettsets mit 70x70cm Growfläche finden. Solltet ihr auf ein gutes Set gestoßen sein, lasst es uns in den Kommentaren wissen. 🙂

Growbox

Filter
Low-Budget
High-End

Unsere Low-Budget Empfehlung ist die DiamondBox SL70 Growbox 70x70x200cm. Sie ist ideal für Grower mit engem Budget geeignet. Man bekommt solide Verarbeitung und gute Reflexionswerte zu einem sehr günstigem Preis. Gleichzeitig bietet sie 200cm Höhe, so dass man sehr viel Platz nach oben hat.

Im Inneren ist eine reflektierende Mylar-Folie angebracht. Solche Silberfolien reflektieren in der Praxis in etwa 70% des (pflanzeneffektiven) PAR-Lichts, was im akzeptablen Bereich für Low Budget Growzelte ist.

Ebenfalls dabei ist ein wasserdichter Einlegeboden, was bei günstigen Growzelten nicht immer der Fall ist. Dies ist extrem praktisch, falls mal irgendwo Wasser überschwappt.

Für die Abluft stehen insgesamt drei Öffnungen mit 200mm, 160mm und 80mm Durchmesser zur Verfügung, so dass man hier etwas Flexibilität bekommt.

Unten auf der Rückseite befindet sich eine rechteckige Zuluft Öffnung und hat sogar ein Insektenschutzgitter eingebaut. Und wer eine aktive Zuluft anschließen will, kann den runden Durchlass an der rechten Seitenwand nutzen.

Unsere High-End Empfehlung ist das UndrCovrlab M Growzelt. Auch wenn die Dimensionsen mit 92x54x149cm (ca. 0,49m2) von 70x70cm abweicht, hat sie ziemlich genau die gleiche effektive Fläche.

Das große Highlight ist aber, dass das Zelt speziell auf die Maße der PAX Schrankserie eines beliebten schwedischen Möbelherstellers zugeschnitten sind. Damit kann man seinen Kleiderschrank in eine perfekt getarnte Growbox umwandeln – und das ohne großen aufwändigen Innenausbau.

Das gesamte UndrCovrLab Zelt ist aus extrem widerstandsfähigen 600D Polyester angefertigt. Alle Ecken und Kanten des Zelts sind nochmals mit verstärkten Doppelnähten versehen.

Im Inneren ist eine Glossy White Folie angebracht, so dass über 90% des pflanzeneffektiven Lichts reflektiert werden.

Für Zuluft und Abluft stehen insgesamt sechs runde Durchlässe mit 125mm bzw. 150mm zur Verfügung. Wie schon die Ecken haben diese Öffnungen verstärkte Doppelnähte.

Zusätzlich gibt es ein rechteckiges Zuluft-Loch an der Rückseite. Dieses hat nicht nur ein Insektenschutz verbaut, sondern kann auch mit Klettverschluss wahlweise von innen oder von außen verschlossen werden.

Beleuchtung

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere absolute Top-Empfehlung in Sachen Beleuchtung für eine 70x70cm Fläche ist die Sanlight EVO 3-60 190W LED. Sie bietet eine starke Lichtausbeute und sehr hochwertige Verarbeitung zum fairen Preis. Dank des passiven Kühlkörpers entsteht unter der Lampe kaum Hitze, so dass die Pflanze sehr nah dran kann.

Top-Empfehlung
Sanlight LED Set 1x EVO 3-60 mit 190W

Sanlight LED Set 1x EVO 3-60 mit 190W

von SANlight

  • Effizienz: > 3 µmol/s
  • Hohe PPF-Leistung 520 µmol/s
  • optimal für die Fläche 60x60cm
  • Set inkl. Stromkabel, M-Dimmer & Aufhängung

Preis: € 399,00 (€ 426,60)

Die EVO Serie ist der brandneue Nachfolger der beliebten Q-Serie. Verbaut sind extrem hochwertige Osram High Power LEDs, die mit einer Sekundäroptik als Schutz gegen Schmutz und Dreck gesichert sind. Neu ist, dass jedes LED-Modul etwas größere Spannweite und damit eine bessere Ausleuchtung hat.

Neu ist auch das erweiterte Farbspektrum der EVO LED: Nun hat man auch FarRed direkt integriert, was im Prinzip das „Einschlafen“ der Pflanzen beschleunigt. Mit FarRed kann man beispielsweise die Wuchsphase leicht verlängern.

Neben dem magnetischen Dimmer, der bei dem Set oben schon dabe ist, gibt es nun auch einen Bluetooth Dimmer, mit dem das Licht über das Smartphone gesteuert werden kann. Neu ist, dass man über die App die Lampe komplett ausgeschaltet werden kann.

Großes Plus: Der Hersteller ist 100% transparent in den technischen Angaben und stellt PPFD Messungen sowie ausführliche Dokumentationen zu Versuchsreihen zur Verfügung.

Das alles macht die Sanlight EVO-Serie zu unserer aktuellen Top-Empfehlung für Cannabis Beleuchtung.

Tipp: Wenn man stattdessen mehr Effizienz und etwas weniger Lichtoutput will, kann man ein Set aus zwei Sanlight Q1W (50W) wählen. Damit bekommt man in etwa die Lichtleistung einer üblichen 150W NDL auf der 70x70cm Fläche. Dafür ist es aber weitaus effizienter, da der Stromverbrauch stark abgesenkt wird. Und das Set wird damit zusätzlich 50 EUR günstiger im Kaufpreis.

Top-Empfehlung
SANlight Q1W - 50W LED Growlampe Gen2

Als Low-Budget Pflanzenlampe für eine 70x70cm Fläche empfehlen wir die Lumatek ATTIS ATS200W. Diese Marke ist ideal für Sparfüchse, da man eine solide Lichtqualität zum attraktiven Preis bekommt.

Low Budget
Lumatek ATTIS Vollspektrum LED Growlampe ATS 200W

Lumatek ATTIS Vollspektrum LED Growlampe ATS 200W

von Lumatek

  • optimale Ausleuchtungsfläche mit 200W (0,64m2)
  • Hohe PPF-Ausgabe für hohe Intensität
  • Vollständig dimmbar, Dimmer inklusive

Preis: € 319,95

Lumatek ist der Geheimtipp in Low-Budget Grow LEDs. Hier bekommt man einen solide Qualität zu einem extrem fairen Preis. Mit einer Effizienz von 2,3 µmol/J hat die Lampe eine solide Lichtausbeute angesichts des niedrigen Preises. Alle LEDs sind passiv gekühlt und damit absolut geräuschlos.

Dank der quadratischen Form bekommt man eine recht homogene Lichtverteilung. Man bekommen keinen extremen Lichtabfall an den Rändern oder Ecken wie bei anderen Low-Budget Lampen oder beispielsweise Quantum Board LED Panels.

Natürlich deckt die Lampe das gesamte Farbspektrum sowohl für den Wuchs als auch für die Blüte ab. Ebenfalls verbaut ist ein 5-Stufen-Dimmer, so dass man beispielsweise in der Anzucht zusätzlich Strom sparen kann.

Tipp: Wer noch etwas mehr Lichtleistung will, kann auch zur „Pro“ Variante Lumatek ATTIS ATS200W Pro greifen. Diese ist gerade mal 40 EUR billiger, ist aber mit einer Effizienz von 2,5 µmol/J noch etwas besser aufgestellt. Allerdings sollte man gerade in der Wachstumsphase die Lampe auf 60% oder 80% dimmen, da sie relativ stark auf einer 70x70cm Fläche daherkommt.

Unsere aktuelle High-End Empfehlung ist die brandneue Greenception GCx4. Highlight sind nicht nur die hohe Effizienz von 2,85 µmol/J und ein extrem breites Farbspektrum, sondern auch Möglichkeit den Blüte- und Wuchskanal getrennt voneinander stufenlos zu dimmen. Und natürlich ist sie dank passiver Kühlung absolut lautlos.

High End
Greenception GCx4 120W Vollspektrum LED Growlampe dimmbar

Greenception GCx4 120W Vollspektrum LED Growlampe dimmbar

von Greenception

  • GCx4 mit 120W
  • Effizienz: 2,85 µmol/J
  • inklusive UV-Licht und Far-red
  • lautlose & passive Kühlung
  • Smart Install: geniales Aufhängungssystem

Preis: € 339,00

Ein Alleinstellungsmerkmal der GCx Serie ist, dass sie von Haus aus nicht nur FarRed, sondern auch ein UV-Spektrum abdeckt. Damit ist es das breiteste Farbspektrum von Plug’n’Play Grow Lampen, das uns aktuell bekannt ist.

Was ebenfalls grandios ist, dass sowohl der Blüte- als auch der Wuchskanal getrennt voneinander mittels eines stufenloser Potis gedimmt oder sogar ganz ausgeschaltet werden können. Damit kann man nicht nur in der Vegi-Phase massiv Strom sparen, sondern die Lampe für unterschiedliche Einsatzzwecke nutzen.

Was besonders heraussticht und die Lampe von der Konkurrenz absetzt, sind die vielfältigen Möglichkeiten zur Aufhängung. Das neue Smart Install System gibt dem Nutzer die Möglichkeit mit gewöhnlichen Schraubhaken die GCx Leuchte so aufzuhängen, wie man möchte.

Sogar die LED Schienen müssen nicht unbedingt an der Treiberbox sitzen und können mit Smart Install beispielsweise an der Decke befestigt werden.

Abluft

Filter
Standard
Silent
Flüsterleise

Wenn die Lautstärke keine Rolle spielt, empfehlen wir das GHP Eco-Abluftset 187 m³/h von Growland.net. Das Set ist unschlagbar günstig und nimmt dank der kompakten Maße kaum Platz in der Growbox ein.

Der mitgelieferte Garden Highpro ProFan TT Rohrventilator bietet genug Leistung, um eine 70x70cm Growbox mit genug Frischluft zu versorgen. Hinzu kommt ein passender Prima Klima Aktivkohlefilter zur Geruchsfilterung.

Nachteil des Sets ist die relativ hohe Lautstärke. Selbst auf der niedrigeren Stufe ist der Ventilator deutlich zu hören sein.

Für eine geräuscharme Belüftung ist das S&P TD Silent Abluft Set mit 300m3/h und ø125mm mit 300m3/h Luftdurchsatz ist perfekt für eine Box mit 70x70cm Fläche geeignet. Mit dabei ist ein passender Aktivkohlefilter von Carbon Active und ein schallgedämmter Sonodec Flexschlauch.

ACHTUNG: Der Lüfter passt nicht in eine 70x70cm Growbox, so dass man auf eine Außenmontage angewiesen ist!

Es reicht den Lüfter auf der niedrigeren Stufe (200m3/h) laufen zu lassen. So ist er weitaus leiser und hat genug Luftdurchsatz für die Box.

Für eine absolut flüsterleise Belüftung muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier muss man nämlich den Abluft-Ventilator etwa 2-3x stärker kaufen und dann mit einem Stufentrafo herunterregeln.

Hier empfehlen wir das Abluftset Prima Klima Eco 280m³/h ø100mm 1-Stufe in Kombination mit einem CasaFan Stufentransformator vollkommen aus.

Stufentransformator, vorverkabelt, für max. 1,0A

Stufentransformator, vorverkabelt, für max. 1,0A

von CasaFan

  • vorverkabelter Stufentransformator
  • für bis zu 1,0 Ampere
  • Keine verräterischen Brummgeräusche
  • 5 Stufen schaltbar

Preis: € 179,90

Im Gegensatz zu günstigen Dimmern erzeugen Stufentrafos keinerlei Brummgeräusche. Mit diesem Modell kann man den Venti in 5 Stufen absolut geräuschlos herunterregeln.

Hier sollte man unbedingt beachten, dass manche Ventilatoren auf der niedrigsten Stufe nicht genug Anlaufspannung bekommen. Doch meist reichen Stufe 2 oder 3 vollkommen aus, um den Lüfter zum Schweigen zu bringen.

Umluft

Für die Umluft einer 70x70cm Growbox empfehlen zwei Stück vom Monkey Fan 5W Clip-Ventilator. Dieser kann in 2 Stufen betrieben und ganz einfach an dem Gestänge des Growzelts befestigt werden.

Grundsätzlich empfehlen wir zwei kleine Umluft-Ventilatoren für eine optimale Zirkulation statt eines großen. Dadurch braucht man auch keine oszillierende Ventilatoren zu kaufen, da die Schwenkmotoren sowieso oft sehr schnell kaputt gehen können.

Bringt man beide Ventis gegenüber voneinander an, lässt sich eine optimale Brise herstellen, die die „Pflanzen zum tanzen“ bringt.

Erde, Dünger & Töpfe

Cannabis kann man auf zwei Arten „füttern“: Organisch und mineralisch. Dann muss man nicht nur jeweils andere Dünger kaufen, man braucht sogar je nach Auswahl andere Topfgrößen und andere Messgeräte.

Beim organischen Anbau füttert man die Pflanzen indirekt mithilfe von Mikroorganismen. Diese sogenannten „effektiven Mikroorganismen“ (EM) befinden sich in der Erde und wandeln dann die organischen Dünger-Bestandteile in Nährstoffe um, die von der Pflanze verarbeitet werden können.

  • Ein organischer Grow ist jedoch generell für Growanfänger besser geeignet. Fehler werden hier viel besser verzeiht als bei mineralisch und bei der Nährstoffgabe muss man nicht so präzise sein. Überdüngen (einer der häufigsten Fehler beim Anbau) kann man beim organischen Grow kaum.

Beim mineralischen Anbau füttert man die Pflanzen direkt, ohne den Umweg über Mikroorganismen in der Erde. Mineralische Dünger enthalten demnach die Nährstoffe in einer Form, die von den Pflanzen auch sofort aufgenommen werden kann.

  • Beim mineralischen Anbau schätzen fortgeschrittene Grower, dass sie hier volle Kontrolle über die Nährstoffgabe haben. Jedoch hat man dann auch etwas mehr Arbeit. Man braucht auch etwas mehr Messgeräte für pH- und EC-Wert, um diese streng kontrollieren zu können.

Unsere Empfehlung: Grundsätzlich empfehlen wir Anfängern mit organischem Anbau anzufangen. So muss man nicht penibelst auf pH- und EC-Wert achten und auch eine Überdüngung ist nicht so schnell möglich, wie beim mineralischen Anbau. Deswegen sind alle unseren Kauf-Empfehlungen für Erde und Dünger auf organischen Anbau ausgerichtet.

Erde

Unsere aktuelle Top-Empfehlung ist die organische (bzw. „lebende“) Erde von Biobizz. Die Erde ist 100% biologisch und bietet Nährstoffe in extrem hochwertiger Form. Seit über zwei Jahrzehnten liefert die Marke stets hohe Qualität, sodass man sich immer darauf verlassen kann.

Die Biobizz Allmix Erde Erde enthält „Effektive Mikroorganismen“, welche die enthaltenen organischen Bestandteile und Dünger zu Nährstoffen verarbeiten.

Für die Keimung und Anzucht gibt es die dazu passende Biobizz Light Mix Erde Erde, die sehr nährstoffarm ist. Sie ist ebenfalls ideal für Stecklinge geeignet.

Beide Mischungen sind bereits von Haus aus mit Perliten versetzt, was die Erde schön fluffig macht, Staunässe verhindert und gleichzeitig das Bodenleben fördert.

Dünger

Beim Wahl der Form hat man mittlerweile zwei unterschiedliche Optionen: Entweder als klassischer Flüssigdünger, der zusammen mit dem Gießwasser veabreicht wird oder als Feststoff- bzw. Pulverdünger, der vor der Keimung bzw. vor dem Umtopfen unter die Erde gemischt wird.

Feststoffdünger für Cannabis sind relativ neu auf dem Markt, die einfach unter die Erde gemischt werden. Im Gegensatz zum Flüssigdünger muss man nicht mehr bei jeder Bewässerung nachdüngen. Es reicht das Pulver beim Umtopfen unterzumischen. Das ist ideal, wenn man minimalen Arbeitsaufwand beim Grow haben will.

Und noch ein netter Nebeneffekt: Mit dem Feststoffdünger kann man ebenfalls ein automatisches Bewässerungssytem (bspw. AutoPot) nutzen, was mit organischem Flüssigdünger nicht möglich ist.

Filter:
Flüssig
Feststoff

Für einen organischen Flüssig-Dünger empfehlen wir uneingeschränkt zur BioBizz Düngerserie zu greifen. Wir empfehlen direkt das Biobizz Starters Pack zu kaufen, sodass man direkt alle notwendigen Dünger und Zusätze am Start hat.

BioBizz ein extrem hochwertiger organischer Dünger, der das Innenleben in der lebendigen Erde ordentlich anregt und zur Erdqualität beiträgt. Der Bio Grow Dünger ist für die Wachstumsphase, Bio Bloom ist für die Blütephase.

Man sollte beachten, dass die Erde ebenfalls organisch sein muss, damit der Dünger seine Wirkung voll entfaltet. Wir empfehlen dazu die passende BioBizz Erde, die gleichzeitig unsere Top-Empfehlung für Cannabis Erde ist.

Vor allem Anfänger werden sich bei der Benutzung der BioBizz Dünger freuen – man muss nicht ständig EC- und pH-Werte kontrollieren. Es reicht einfach nach dem empfohlenen Dünge-Schema vorzugehen und wird damit super Ergebnisse einfahren.

Töpfe

Auf einer Fläche von 70x70cm empfehlen wir maximal 4 Töpfe mit jeweils 9 Liter Volumen bei einem „normalen“ organischem Anbau, sprich ohne jegliches Pflanzentraining.

Als Anfänger sollte man allerdings maximal 3 Pflanzen hochziehen, da man noch in der Lernphase ist und die Pflanzen sehr schnell zu groß wachsen können.

Neben den 9L (End-)Töpfen braucht man zusätzlich kleine Behälter für die Keimung und mittelgroße Töpfe für die Anzucht. Denn unsere Empfehlung ist stets die Pflanzen zwei Mal umzutopfen, so dass eine optimale Durchwurzelung erreicht werden kann.

Filter:
Keimung
Anzucht
End-Topf

Als End-Topfe für 70x70cm Fläche empfehlen wir vier Stück eines TEKU Topf mit 9L Volumen (23x23x24cm). Diese „Klassiker“ sind nach wie vor die besten Pflanzen-Kübel für Anfänger und auch Fortgeschrittene.

4x

Top-Empfehlung
Stabiler Pflanzentopf 9 L - 23 x 23 x 24 cm

Stabiler Pflanzentopf 9 L - 23 x 23 x 24 cm

von Pasquini e Bini

  • extrem stabiler Topf
  • mit Bordüre

Preis: € 1,95

Wir empfehlen stets zu rechteckigen Formen zu greifen, so dass damit der Pflatz in der Box optimal ausgenutzt wird. Und die passenden Untersetzer nicht vergessen!

Als Anzucht-Töpfe empfehlen wir vier Stück des Air-Pot Superroot 3L. Diese Kübel haben Luftöffnungen an den Seiten, um eine sog. Wurzelbeschneidung zu bewirken, so dass die Wurzeln feinmaschiger wachsen.

4x

Top-Empfehlung
 Air-Pot Superoot 3 Liter

Gerade in der Anzucht will man, dass sich möglichst viele Wurzelverzweigungen bilden, damit die Pflanze eine gesunde Basis für die Nährstoffaufnahme bildet.

Einziger Nachteil der Air-Pots ist, dass man wirklich sehr langsam und vorsichtig gießen muss. Das macht sie aber gleichzeitig zu perfekten Töpfen, um das korrekte Gießen frühzeitig zu üben.

Als Keimungs-Medium empfehlen wir ein Root Riot Tray mit organischen Anzuchtwürfeln. Wir haben extrem gute Erfahrungen mit den Root Riots gemacht und von allen Methoden sind sie nicht nur am zuverlässigsten, sondern auch am schnellsten gekeimt.

Top-Empfehlung
ROOT RIOT Tray 24 Anzuchtwürfel organisch

ROOT RIOT Tray 24 Anzuchtwürfel organisch

von Growth Technology

  • aus kompostierten, organischen Materialien hergestellt
  • gesundes und schnelles Wurzelwachstum
  • für Stecklinge und Saatgut geeignet

Preis: € 10,90

Die Root Riot Würfel müssen stets feucht gehalten werden. Deswegen empfehlen wir ebenfalls ein Mini-Gewächshaus zu kaufen. Damit werden die Root Riots nicht so schnell austrocknen, so dass man seltener nachfeuchten muss.

Gießwerkzeug

Um Cannabis Pflanzen erfolgreich bewässern zu können, sollte man eine gewisse Grundausstattung kaufen. Das ist der absolute Pflichtkauf, wenn man Probleme wie Überwässerung oder gar Überdüngung von vornherein verhindern will.

Zuerst braucht man ein paar größere Messbecher aus Plastik. Da man Leitungswasser vor dem Gießen über Nacht ausgasen lassen sollte, sollten Behälter keinen engen Hals haben, sondern komplett offen sein. Hier empfehlen wir eine klassische Gießkanne, zusätzlich ein paar Messbecher in mehreren Größen. Wir empfehlen für die meisten Grower 1L und 5L zum Start.

Durch die verschiedenen Größen ist man sehr flexibel, um präziser gießen und dosieren zu können. Welche Größen man am Ende nimmt, hängt auch vom Umfang des Grow-Setups und Anzahl der Pflanzen ab.

Ebenfalls Pflichtkauf ist ein Hand-Drucksprüher bzw. Pumpsprüher. Wir empfehlen einen Pumpsprüher mit 2L Volumen und später optional einen 5L Pumpsprüher mit einem Gießstab. Der Stab macht das Bewässern nochmals etwas einfacher, da man sich nicht mit dem ganzen Behälter durch das Blattwerk kämpfen muss.

Mit dem Pumpsprüher kann man die Erdoberfläche vorab anfeuchten, bevor man das restliche Wasser eingießt. Da die oberste Erdschicht oft sehr trocken und damit hydrophob (wasserabweisend) wird, würde das Wasser einfach am Rand des Topfes durchsickern und unten am Topf rauslaufen. Mit dem Pumpsprüher kann man das verhindern.

Wenn man mit Growtechniken wie ScroG oder SoG arbeitet, ist der Gießstab die einzige Option, um auch die hinteren Pflanzen gut manuell zu gießen. Andernfalls ist es sehr schwer wirklich an alle Pflanzen ranzukommen, ohne sich unbequem strecken zu müssen oder am Ende viele Blätter aus Versehen nass zu machen.

Gleichzeitig sind die Pumpsprüher optimal, um kleine Töpfe während der Keimung feucht zu halten. Egal, ob man in Anzuchterde oder in anderen Substraten keimt, sie müssen alle stets feucht gehalten werden, damit der Samen überhaupt keimt.

Zuletzt braucht man auch eine Pipette. Da die meisten Flüssigdünger hoch konzentriert sind, wird man im Milliliter Bereichen dosieren müssen. Deswegen sollte man unbedingt eine Pipette kaufen, mit der man auch etwa in 0,5ml Schritten dosieren kann.

Die Pipette wird nötig, sobald man anfängt, die Pflanze mit Dünger zu versorgen. Gerade beim mineralischen Anbau ist eine exakte Dosierung essenziell, um die Pflanze vor Überdüngung zu schützen. Auch bei der Dosierung von Mitteln, um den pH-Wert zu senken oder anzuheben, macht eine Pipette das Vorgehen deutlich einfacher.

Automatische Bewässerung

Vorab-Hinweis: Automatische Bewässerungssyteme sind nicht mit organischen Flüssigdüngern kompatibel. Die organischen Bestandteile würden sich sonst im Wassertank verfestigen und die Wasserleitungen verstopfen. Wer dennoch organisch growen will, muss zum organischen Feststoffdünger greifen.

Mineralische Flüssigdünger hingegen sind absolut kein Problem für Automatische Bewässerungssysteme. Dennoch sollte man hier darauf achten, dass keinerlei organische Bestandteile enthalten sind.

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget

Unsere Top-Empfehlung ist das AutoPot 1Pot System. Nach wie vor ist das der Spitzenreiter unter automatischen Bewässerungssystemen für Growboxen.

Für eine 70x70cm Growbox empfehlen das AutoPot 1Pot Starter-Set mit 4x 8,5L Töpfen. Als Anfänger kann man damit erstmal nur 2 Pflanzen aufstellen und später mit zunehmender Erfahrung auch drei oder gar alle vier nutzen.

Vorteil des 1Pot Systems ist, dass alle Töpfe jeweils einzeln mit Wasser versorgt werden. So kann man die Töpfe weiterhin frei bewegen und so aufstellen, wie es einem der Platz in der Box erlaubt.

Der Wassertank wird außerhalb der Box aufgestellt. Das ist zwar nicht gerade stealth, aber dafür kann man Wasser nachgießen, auch wenn das Zelt geschlossen ist.

Zwar gibt es das 1Pot System auch mit 15L Töpfen, allerdings würden sie bei einer 70x70cm Growbox zu viel Platz wegnehmen.

Unsere Low-Budget Empfehlung ist AutoPot easy2grow System. Dieses ist etwas günstiger als das 1Pot System.

Für eine 70x70cm Growbox empfehlen wir das AutoPot easy2grow Starter-Set (4x 8,5L Töpfe). MIt 8,5L Topfgröße ist es dafür auch für niedrigere Growboxen gut geeignet.

Nachteil ist, dass immer zwei Töpfe in einem Untersetzer zusammen verbunden sind. Somit lassen sich die Töpfe nur in Zweier-Paaren frei bewegen. Will man beispielsweise nur 3 Pflanzen hochziehen, ist man bei der Aufstellung der Töpfe etwas eingeschränkt.

Thermo-/Hygrometer

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere Top-Empfehlung ist die TFA Dostmann Xena Wetterstation oder ein anderes ähnliches Modell. Diese deutsche Traditionsfirma bietet jede Menge unterschiedliche Modelle. Wichtig sind hier eine Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an allen Sensoren sowie eine Min/Max Anzeige der Messwerte

Durch den kabellosen Außen-Sensor hat man hier volle Flexibilität wo und wie man diese in der Growbox oder im Raum selber anbringt. Auch kann man bis zu zwei weitere Thermo/Hygro Sensoren zusätzlich verbinden, so dass insgesamt bis zu vier Messpunkte möglich sind.

Unsere Low Budget Empfehlung ist ein digitales TFA Dostmann Mini Thermo-Hygrometer mit Min/Max Anzeige. Diese deutsche Traditionsfirma bietet jede Menge unterschiedliche Modelle. Wir empfehlen ein einfaches kompaktes Gerät, was in jede Ecke der Growbox reinpasst.

Low Budget
Dostmann digitales Thermo-Hygrometer Moxx, schwarz, 5.7 x 1.3 x 6.9cm

Dostmann digitales Thermo-Hygrometer Moxx, schwarz, 5.7 x 1.3 x 6.9cm

von TFA Dostmann

  • Zur Überwachung des Raumklimas
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Höchst- und Tiefstwerte
  • Komfortzonen-Indikator
  • Modernes Design

Preis: € 12,40

Das von uns empfohlene Modell ist extrem handlich und kann auch ohne Standfuß anderweitig angebracht werden. Hier empfehlen wir direkt mehrere zu kaufen, um beispielsweise die Temperatur unten an den Töpfen, oben an der Pflanzenspitze sowie auch im Zimmer der Growbox zu überwachen.

Unsere High-End Empfehlung ist das kabellose SensorPush HTP.xw Thermo/Hygrometer. Auch wenn das Set einen vermeintlich etwas happigen Preis hat, ist dieser Sensor extrem hilfreich um die Temperatur, Luftfeuchtigkeit aufzuzeichnen und in einem praktischen Graphen zu betrachten.

High End
SensorPush HTP.xw Kabelloses Bluetooth Thermometer/Hygrometer mit App Steuerung – Made in USA

SensorPush HTP.xw Kabelloses Bluetooth Thermometer/Hygrometer mit App Steuerung – Made in USA

von SensorPush

  • Langlebig: Wasserabweisendes, spritzwassergeschütztes Design
  • Flexibel: Mit SensorPush G1 WiFi Gateway (separat erhältlich) auch außer Haus abrufen
  • Leistungsstark: Reichweite bis zu 100m

Preis: € 84,48

Die Werte können in der Smartphone App abgelesen und ausgewertet werden. Ideal ist auch, dass auch direkt der VPD-Wert angezeigt wird. Dabei kann man auch beliebig viele Sensoren (bspw. einem unten an den Töpfen und einen zweiten an der Pflanzenspitze) platzieren und auslesen.

Wer die Messwerte beispielsweise aus der Ferne im Urlaub ablesen will, sollte sich ebenfalls die SensorPush G1 Wifi-Gateway holen. Damit kann man die Bluetooth Sensoren ans Internet koppeln. Allerdings muss man dann mit eine Email Adresse einen Account in der SensorPush App erstellen.

pH-Meter

Beim mineralischen Anbau ist ein pH-Meter absoluter Pflichtkauf. Damit kann man den pH-Wert beim Gießen und Düngen im Auge behalten, sodass die Nährstoffaufnahme gesichert wird.

Beim organischen Anbau kommt man in der Regel ohne pH-Meter aus. Wir empfehlen aber zumindest ein pH Test-Kit zu kaufen, um den Wert zumindest grob bestimmen zu können.

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere Top-Empfehlung für die pH-Messung ist das Bluelab pH Pen Komplettset von Grow-Shop24. Bei dem Set ist nicht nur der Bluelab pH-Pen, sowie die passenden Eichflüssigkeiten, sondern auch direkt pH-Up/Down Lösungen von GHP mit dabei. Dieses ganze Zubehör wird man früher oder später sowieso kaufen müssen.

Vorteil des Bluelab pH Pens ist, dass er komplett wasserdicht ist. Sollte das Teil man untertauchen, muss man es nicht gleich in die Tonne schmeißen. Auch ist das Gehäuse sehr robust verarbeitet, so dass es auch mal runterfallen kann, ohne gleich zu zerbrechen.

Die Kalibrierung und die Lagerung sind durch die mitgelieferten Flüssigkeiten denkbar einfach. Mit den mitgelieferten Eichflüssigkeiten muss man lediglich einen Knopf drücken, sodass es kaum Zeit kostet.

Unsere Low-Budget Empfehlung für die pH-Messung ist das GHP pH-Test Kit. Dieses erlaubt zwar keine super präzisen Messungen, reicht aber vollkommen aus, um den pH-Wert grob im Auge zu behalten.

Durch den günstigen Preis des Test-Kits kann man hier einfach zugreifen und das Test-Kit für die schnelle und unkomplizierte pH-Kontrolle nutzen. Gerade wenn man organisch anbaut, muss man den pH-Wert sowieso nicht 100% genau wissen.

Unsere High-End Empfehlung für ein pH-Messgerät ist das Bluelab Combo pH/EC & Temperatur Messgerät. Damit kann man sowohl pH-, EC-Wert und Temperatur dauerhaft überwachen.

Gerade wer mineralisch anbaut und beispielsweise ein Automatisches Bewässerungssystem nutzt, kann sich damit die pH/EC Kontrolle extrem einfach machen. Sogar die Kalibrierung ist recht einfach, da nur die pH-Sonde kalibriert werden muss.

Dank 2 AAA-Batterien ist man auch nicht auf eine Steckdose angewiesen und kann es überall beliebig platzieren.

EC-Meter

Beim mineralischen Anbau ist der EC-Meter absoluter Pflichtkauf. Damit kann man den Salzgehalt im Auge behalten, sodass die Pflanze beim Gießen nicht übersalzen wird.

Beim organischen Anbau kommt man meist ohne EC-Meter aus. Wir empfehlen nur dann eins zu kaufen (oder zumindest auszuleihen), wenn man sehr hartes Wasser hat oder wenn man selbst bei weichem Wasser dauerhaft Nährstoffprobleme bekommt.

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere Top-Empfehlung für eine EC-Kontrolle ist Bluelab EC-Pen Messgerät. Das Gerät ist sehr präzise, das gesamte Gehäuse ist komplett wasserdicht und es hat eine eingebaute Temperatur-Kompensation.

Top-Empfehlung
Bluelab EC-Meter Pen Messgerät

Praktisch ist, dass das Bluelab Gerät nicht regelmäßig kalibriert werden muss. Es reicht alle paar Monate mit der Kalibrierflüssigkeit zu überprüfen, ob die Messwerte abweichen.

Unsere Low-Budget Empfehlung für eine EC-Kontrolle ist das EC-Messgerät Cultivalley. Wenn man beispielsweise organisch growt und nur regelmäßig den Salzgehalt des Leitungswassers testen will, ist dieses vollkommen ausreichend.

Das Gerät muss vor der ersten Nutzung und danach ebenfalls regelmäßig kalibriert werden, damit die Messwerte präzise bleiben. Hier sollte man auch die passende EC-Eichflüssigkeit mit dazukaufen.

Unsere High-End Empfehlung für ein EC-Messgerät ist das Bluelab Combo pH/EC & Temperatur Messgerät. Damit kann man sowohl pH-, EC-Wert und Temperatur dauerhaft überwachen.

Gerade wer mineralisch anbaut und beispielsweise ein Automatisches Bewässerungssystem nutzt, kann sich damit die pH/EC Kontrolle extrem einfach machen. Sogar die Kalibrierung ist recht einfach, da nur die pH-Sonde kalibriert werden muss.

Dank 2 AAA-Batterien ist man auch nicht auf eine Steckdose angewiesen und kann es überall beliebig platzieren.

Thermo-/Hygrometer

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere Top-Empfehlung ist die TFA Dostmann Xena Wetterstation oder ein anderes ähnliches Modell. Diese deutsche Traditionsfirma bietet jede Menge unterschiedliche Modelle. Wichtig sind hier eine Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an allen Sensoren sowie eine Min/Max Anzeige der Messwerte

Durch den kabellosen Außen-Sensor hat man hier volle Flexibilität, wo und wie man diese in der Growbox oder im Raum selber anbringt. Auch kann man bis zu zwei weitere Thermo-/Hygro-Sensoren zusätzlich verbinden, sodass insgesamt bis zu vier Messpunkte möglich sind.

Unsere Low Budget Empfehlung ist ein digitales TFA Dostmann Mini Thermo-Hygrometer mit Min/Max Anzeige. Diese deutsche Traditionsfirma bietet jede Menge unterschiedliche Modelle. Wir empfehlen ein einfaches kompaktes Gerät, was in jede Ecke der Growbox reinpasst.

Low Budget
Dostmann digitales Thermo-Hygrometer Moxx, schwarz, 5.7 x 1.3 x 6.9cm

Dostmann digitales Thermo-Hygrometer Moxx, schwarz, 5.7 x 1.3 x 6.9cm

von TFA Dostmann

  • Zur Überwachung des Raumklimas
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Höchst- und Tiefstwerte
  • Komfortzonen-Indikator
  • Modernes Design

Preis: € 12,40

Das von uns empfohlene Modell ist extrem handlich und kann auch ohne Standfuß anderweitig angebracht werden. Hier empfehlen wir direkt mehrere zu kaufen, um beispielsweise die Temperatur unten an den Töpfen, oben an der Pflanzenspitze sowie auch im Zimmer der Growbox zu überwachen.

Unsere High-End Empfehlung ist das kabellose SensorPush HTP.xw Thermo/Hygrometer. Auch wenn das Set einen vermeintlich etwas happigen Preis hat, ist dieser Sensor extrem hilfreich, um die Temperatur, Luftfeuchtigkeit aufzuzeichnen und in einem praktischen Graphen zu betrachten.

High End
SensorPush HTP.xw Kabelloses Bluetooth Thermometer/Hygrometer mit App Steuerung – Made in USA

SensorPush HTP.xw Kabelloses Bluetooth Thermometer/Hygrometer mit App Steuerung – Made in USA

von SensorPush

  • Langlebig: Wasserabweisendes, spritzwassergeschütztes Design
  • Flexibel: Mit SensorPush G1 WiFi Gateway (separat erhältlich) auch außer Haus abrufen
  • Leistungsstark: Reichweite bis zu 100m

Preis: € 84,48

Die Werte können in der Smartphone-App abgelesen und ausgewertet werden. Ideal ist auch, dass direkt der VPD-Wert mit angezeigt wird. Dabei kann man auch beliebig viele Sensoren (bspw. einen unten an den Töpfen und einen Zweiten an der Pflanzenspitze) platzieren und auslesen.

Wer die Messwerte beispielsweise aus der Ferne im Urlaub ablesen will, sollte sich ebenfalls die SensorPush G1 Wifi-Gateway holen. Damit kann man die Bluetooth-Sensoren ans Internet koppeln. Allerdings muss man einen Account in der SensorPush App erstellen.

Erntewerkzeug

Die wichtigste Anschaffung für die Ernte sind passende Erntescheren.

Bei größeren Ernten empfehlen wir ebenfalls über die Anschaffung einer Erntemaschine (Tumble Trimmer). So muss man nicht stundenlang schnibbeln und damit nicht nur extrem viel Zeit, sondern sich auch die typischen verkrampften Hände (er)sparen.

Erntescheren

Hier gibt es keine „Alle für eine“ Empfehlung. Und da man mal feine und mal grobe Sachen schneiden wird, lohnt es sich mehrere Arten von Scheren zu kaufen.

Wir empfehlen:

  • Gartenschere (für dicke Äste und Stämme)
  • Universal-Schere (fürs Blattwerk)
  • Ernteschere mit schmaler Spitze (für schwer zugängliche Stellen)
  • Knipser (für kleine und dünne Äste)
  • Lange Schere

Für grobe Arbeiten sollte man eine Schere kaufen, die durch eine Feder wieder von selbst aufgehen und guten Grip bieten. Für Kleinarbeiten (Maniküren) reicht eine gewöhnliche ergonomische Langschere.

Da jede Hand anders ist, ist die Auswahl der Schere Geschmacks-, aber auch Komfortsache. Am Ende kann man in den Baumarkt gehen und einige Modelle in die Hand nehmen. Meine eigenen Empfehlungen sind hier unten aufgelistet.

Erntemaschine

Eine Erntemaschine kann gerade bei größeren Grows extrem viel Zeit und Arbeit sparen. Statt jeden Bud einzeln in Fummelarbeit maniküren zu müssen, kann man hier einfach alle Blüten in den Behälter werfen und mittels etwas Kurbel-Arbeit von den lästigen Blättern befreien.

Filter:
Top-Empfehlung
Low-Budget
High End

Unsere Top-Empfehlung ist der SpinPro Tumble Trimmer (das Original aus den USA). Man sollte beachten, dass dieser nicht mehr hergestellt wird und nur noch in begrenzter Stückzahl verfügbar ist.

Top-Empfehlung
SpinProTumble Trimmer

Mit dem Tumble Trimmer lassen sich Buds buchstäblich im Handumdrehen maniküren, ohne dass mal umständlich jeden Bud einzeln von Hand bearbeiten muss. Gerade bei größeren Ernten ist das extrem praktisch und kann sich durchaus lohnen.

Hier und da gibt es ebenfalls den passenden Motor zu kaufen, sodass man nicht mal mehr kurbeln muss.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich tatsächlich um das Original von SpinPro handelt. Es gibt mittlerweile jede Menge Kopien, die zwar durchaus nutzbare Qualität bieten können (wie unsere Low-Budget Empfehlung). Aber wenn man schon den vollen Preis für das Original zahlt, sollte man auch das Original erwarten.

Unsere Low-Budget Empfehlung für eine Erntemaschine hier ist ein iPower Trimmer. Diese gibt es in zwei verschiedenen Größen – entweder mit 16 Zoll (40cm) oder 19 Zoll (48cm) Durchmesser. Es ist im Prinzip eine Kopie des SpinPro Tumble Trimmers, allerdings ohne Motor-Option und in etwas niedrigerer Qualität.

Mit diesem Trimmer lassen sich Buds buchstäblich im Handumdrehen maniküren, ohne dass mal umständlich jeden Bud einzeln von Hand bearbeiten muss. Gerade bei größeren Ernten ist das extrem praktisch und kann sich durchaus lohnen.

Unsere High-End Empfehlung ist eine Trimpro Unplugged Erntemaschine. Diese ist mit ca. 34cm Durchmesser für größere Erntemengen optimal geeignet.

Trimpro Unplugged - Erntemaschine

Trimpro Unplugged - Erntemaschine

von Weedness

  • ✅ Weedness Trimpro Unplugged
  • ✅ Blattschneidemaschine
  • ✅ Hochwertige Verarbeitung
  • ✅ Leise und effizient
  • ✅ Sicherer Umgang

Preis: € 799,99

Highlight der Trimpro Erntemaschine ist der sehr leise Betrieb, sodass man ungestört auch größere Ernten verarbeiten kann ohne ungewollte Aufmerksamkeit von Nachbarn o.ä. auf sich zu ziehen.

Im Inneren der Maschine schieben weiche Lederriemen die Buds über ein Gitter, unter der sich die scharfen Klingen befinden. Somit werden die Buds schonen manikürt und nicht gequetscht oder gepresst. Dabei kann man die Höhe der Klingen ebenfalls verstellen.

Da man per Hand kurbelt, kann man die Geschwindigkeit als auch den „Schnittgrad“ selbständig entscheiden. Der Verschnitt landet dann in einem Auffangbehälter, wo man ihn zur weiteren Verarbeitung sammeln kann.

Taschenmikroskop

Für eine optimale Kontrolle der Pflanzen auf Schädlinge und zur Bestimmung des Erntezeitpunkts wird man mehr als nur ein Taschenmikroskop brauchen. Hier braucht man am besten drei Stück mit unterschiedlichen Vergrößerungsstufen.

Unsere Top-Empfehlung sind das Carson MM-300 MicroBrite Plus 60x-120x LED Taschenmikroskop, das Carson MP-450 100-250x Taschenmikroskop sowie eine Carson TV-15 TriView 5x/10x/15x Juwelierlupe.

Mit der genannten Kombination kann man etwa drei Ebenen an Vergrößerung abdecken. Mit der Juwelierlupe (5-15x) kann man sich einen groben Überblick über die Trichome verschaffen. Mit dem 60x-120x Mikroskop kann man die Trichome näher untersuchen. Und mit dem 100-250x Mikroskop kann man noch einzelne Blattschnipsel abtrennen und die Trichome sogar einzeln anschauen.

USB-Mikroskop

Wer noch einen draufsetzen und beispielsweise seine Trichom-Aufnahmen im Netz teilen will, der kann zu einem USB-Mikroskop greifen.

Unsere Top-Empfehlung ist das Carson eFlex USB Digital-Mikroskop. Dieses hat eine variable 75x-250x Vergrößerung und kommt inklusive Standfuß

Im Gegensatz zu anderen Noname USB-Mikroskopen stellt man mit dem Carson Gerät sicher, dass es tatsächlich mit den neuesten Betriebssystemversionen zurechtkommen wird. Dafür stellt Carson auf der eigenen Webseite die passenden Treiber bereit.

Trockennetz

Um die frisch geernteten Buds erfolgreich zu trocknen, empfehlen wir unbedingt ein rundes Trockennetz zu nutzen. Diese gibt es in mehreren Durchmessern und Größen. Wichtig bei der Auswahl des Netzes ist, dass man mehrere davon übereinander hängen kann.

Unsere Top-Empfehlung ist das Homebox Drynet 60 oder Drynet 90. Dieses gibt es entweder mit 45cm oder 90cm Durchmesser. Mit einer Randhöhe von 8cm können auch größere Buds aufgelegt werden, ohne dass sie drohen runterzufallen.

Lagerung

Filter
Top-Empfehlung
Low-Budget
High-End

Unsere Top-Empfehlung sind die Freshkeeper Humidor Behälter. Diese sind zu 100% aus Edelstahl und sind damit 100% lichtdicht. Ein passendes Boveda 62% Humidipak zur dauerhaften Lagerung und zum Curing ist direkt mit dabei. Hier stehen mehrere Größen zur Auswahl, sodass sowohl für kleine aus auch große Ernten etwas dabei ist.

Wir empfehlen grundsätzlich, die Ernte lieber in mehrere kleine Behälter einzulagern als in wenige große. Sollte tatsächlich Schimmel einsetzen, muss man nämlich den gesamten Behälter entsorgen. Als Anhaltspunkt: In ein 0,5L Behälter passen etwa 18-22g getrocknete Buds rein. Welche Größe man nimmt, hängt damit auch von der Höhe der Ernte als auch von der eigenen Risikotoleranz ab.

Dank der Drahtbügelverschlüsse und einer Silikondichtung bleiben die Buds dauerhaft von Außeneinwirkung geschützt. Auch sind die Behälter so gestaltet, dass sie ganz einfach aufeinandergestapelt werden können.

Die mitgelieferten Boveda 62% stabilisieren die Luftfeuchtigkeit (RLF) im Behälter auf 62%. Durch die 62% RLF kann die Ernte dauerhaft gecured (quasi fermentiert) werden, womit die Buds nochmals veredelt werden. (Wichtig dabei ist, dass der Curing Prozess nicht zuvor gestoppt wurde)

Unsere Low-Budget Empfehlung sind hochwertige Drahtbügelgläser, beispielsweise die Kilner Weckgläser mit Bügelverschluss. Hier stehen mehrere Größen zur Auswahl, sodass sowohl für kleine aus auch große Ernten etwas dabei ist.

Wir empfehlen grundsätzlich, die Ernte lieber in mehrere kleine Behälter einzulagern als in wenige große. Sollte tatsächlich Schimmel einsetzen, muss man nämlich den gesamten Behälter entsorgen. Welche Größe man nimmt, hängt damit auch von der Höhe der Ernte als auch von der eigenen Risikotoleranz ab. Als Anhaltspunkt: In ein 0,5L Glas passen etwa 18-22g getrocknete Buds rein.

Drahtbügelgläser sind absolute Klassiker zur Lagerung von Cannabis. Nicht nur sind sie absolut luftdicht, sondern auch 100% geschmacksneutral. Und sie erlauben einem jederzeit die Buds zu kontrollieren ohne den Behälter öffnen zu müssen. Dabei kann man sogar ein Mini-Thermo-Hygrometer ins Glas dazulegen, was die Kontrolle noch zuverlässiger macht.

Nachteil von Gläsern ist, dass sie nicht unbedingt stealth sind und nicht offen für beliebige Besucher der Wohnung gestellt werden können. Da die Buds aber im Dunklen gelagert werden müssen, werden die Gläser sowieso im geschlossenen Schrank landen.

Es sind keine Boveda Humidipaks dabei! Je nach Größe der Gläser muss man noch ausreichend große Boveda 62% Humidipaks kaufen. Ein 8 Gramm Boveda Päckchen reicht etwa für 15-30g an getrockneten Buds. Je dichter die Buds sind, desto weniger Gramm sollte man pro Päckchen einplanen. Bei sehr fluffigen Buds hat man etwas mehr Spielraum.

Unsere High-End Empfehlung für die dauerhafte Lagerung ist ein GERMANUS Schrank Humidor. Dieser kommt in verschiedenen Formen und Größen, sodass man je nach Erntemenge aussuchen kann, welchen man nimmt.

Der GERMANUS Veter Humidor wurde zuvor von uns getestet und erfolgreich für die Cannabis-Lagerung eingesetzt. Dieser bietet über sechs Schubladen verteilt jede Menge Platz für die Cannabis Buds. Durch die Glastür kann man die RLF jederzeit ablesen, während die Buds dank der Holzschubladen vor Lichteinfall geschützt bleiben.

Es sind keine Boveda Humidipaks dabei! Je nach Größe des Humidors braucht man nicht nur Boveda 62% Humidipaks zur Lagerung, sondern auch mehrere Boveda 84% zum schnelleren „Einfahren“ des Humidors auf die notwendige Luftfeuchtigkeit im Inneren. Denn im Lieferzustand ist das Holz noch so trocken, dass die RLF im Inneren bei etwa 30% liegt. Und selbst dann dauert es etwa zwei Wochen, bis die RLF sich bei etwa 62% einpendelt.