Beste Klimacontroller für Abluft-Ventilator

Junior Gong

Junior Gong ist der Gründer von CannabisAnbauen.net vesorgt euch mit den Besten Tipps und Tricks rund um Indoor und Outdoor Growing von Weed.

Wer ein optimales Klima für die Pflanzen in der Growbox herstellen will, muss auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit achten. Mit einer automatischen Steuerung am Abluft-Ventilator kann man sich die ständige Kontrolle und Steuerung sparen. Wir zeigen, welche Klima-Controller euch einen Erfolg garantieren.

Kaufempfehlung

In der Grow Community haben sich die GSE Klimacontroller bewährt. Diese sind speziell zur Steuerung von Ventilatoren in der Pflanzenzucht entwickelt. Der Anschluss ist extrem einfach, da alle Modelle Steckdosen haben, an die die Ventilatoren angeschlossen werden.

Es gibt zwei Bauarten: Stufentransformator und stufenlose Steuerung. Vorteil der Stufentrafo-Modelle sind, dass sie absolut lautlos sind. Dafür haben sie 5 bis 6 Regel-Stufen und sind relativ teuer. Die stufenlosen Steuerungen sind flexibler in der Einstellung und relativ günstig. Dafür erzeugen sie deutlich hörbare Brumm-Geräusche.

Stufentrafo (lautlos)

Die GSE Stufentrafo Modelle haben 6 feste Stufen zur Regelung, die automatisch eingestellt werden. Durch diese Bauart erzeugen sie keinerlei Brummgeräusche oder Vibrationen, egal auf welcher Leistungsstufe, sind dafür aber nicht ganz so präzise. Der Unterdruck kann nicht angepasst werden und ist fest vorgegeben.

Sie sind ideal für Stealth Grows geeignet, die keine Lautstärke erzeugen sollen. So kann die Belüftungsanlage geräuschlos auf niedrigen Stufen betrieben werden.

Insgesamt stehen acht Varianten zur Verfügung. Man kauft das jeweils passende, je nachdem ob man einen Sensor nur für Temperatur oder auch Luftfeuchtigkeit will und ob man nur die Abluft oder auch einen Zuluft-Ventilator regeln will.

Da die meisten Grower ohne aktive Zuluft anbauen, empfehle ich zum Abluft-Modell mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeits-Sensor, zu greifen. Es ist gerade mal 50 EUR teurer als das Modell nur mit Temperatur-Sensor, sodass das Luftfeuchtigkeits-Upgrade Sinn macht. Wer richtig fette Lüfter oder ganze Abluft-Anlagen betreibt, kann zu dem 8 A greifen. Für die meisten Grower reicht sonst das 2,5 A Modell.

Stufenlos (brummt)

Die stufenlosen GSE Klimasteuerungen sind sehr präzise bei der Ansteuerung der Geräte. Sie haben den Vorteil, dass sie den Lüfter stufenlos ansteuern können. Allerdings erzeugen sie Brummgeräusche am Ventilator und können ihn sogar schädigen.

Unter der 50 % Einstellung kann es nicht nur deutlich brummen (Bei 10 % wie bei einer Mikrowelle), langfristig kann man damit auch den Motor des Lüfters schädigen. Deswegen sollte man den Lüfter stets im oberen Leistungsbereich (über 50 %) laufen lassen.

Ich empfehle mindestens das Abluft-Modell mit Temperatur-Sensor und Empfindlichkeits-Regler. Damit kann man die Mindestgeschwindigkeit des Ventilators einstellen, was ein Muss ist. Die günstigeren Modelle haben kein Regler für die Mindestdrehzahl und können den Lüfter-Motor beschädigen. Wer zusätzlich einen Zuluft-Ventilator steuern möchte, kann zum nächsthöheren Modell greifen.

Wozu Automatische Lüfter-Steuerung?

Der größte Vorteil einer automatischen Lüfter-Steuerung ist, dass man damit Temperatur und Luftfeuchtigkeit voll automatisch im optimalen Bereich halten kann. Gerade im Hochsommer ist das extrem praktisch, wenn die Abluft automatisch aufgedreht wird, sobald es heiß in der Wohnung wird.

Gleichzeitig spart man jede Menge Arbeit und Zeit. Man muss Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht mehr ständig kontrollieren. Hat man einmal die optimalen Einstellungen gefunden, kann man entspannt zur Arbeit fahren und sich sicher sein, dass die Pflänzchen ein optimales Klima haben.

Auch kann man etwas Strom sparen, da der Lüfter auf niedrigerer Spannung laufen wird. Gerade in der Wachstumsphase braucht man nicht die volle Leistung am Abluft-Ventilator, da die Pflanze noch recht klein ist und nicht viel Luftaustausch braucht.

Wer eine Stealth Growbox hat, kann die Lautstärke der Abluft senken, sodass die Growbox unhörbar bleibt. Wichtig ist hier, dass man zu einem Stufentrafo-Regler greift, da diese lautlos sind. Die stufenlosen Steuerungen erzeugen ein deutlich hörbares Brummen.

Was Beim Kauf Beachten?

Eine automatische Steuerung muss vor allem eins sein: zuverlässig. Wenn man schon einer Maschine seinen Grow anvertraut, muss das Ding Top-Qualität sein. Nicht umsonst ist GSE unsere Top-Empfehlung, da sie seit über 15 Jahren extrem zuverlässige Qualität liefern.

Wem eine niedrige Lautstärke wichtig ist, der sollte zu einem Stufentrafo Modell greifen. Diese erzeugen kein verräterisches Brummen und schonen gleichzeitig den Lüfter-Motor. Aber sie sind deutlich teurer, da die Schaltung weitaus aufwendiger aufgebaut ist.

Wenn man ein stufenlose Steuerung nimmt, sollte man darauf achten, dass eine Mindestdrehzahl eingestellt werden kann. Unter 50 % Leistung bekommt man ein deutlich hörbares Brummen. Je nach Bauart des Lüfters kann dieser auf niedrigen Stufen langfristig beschädigt werden. Manche springen auf niedrigen stufen gar nicht erst an, wenn nicht genug Anlaufspannung erzeugt wird. So kann schnell Geruch austreten!

Ob man nur Temperatur oder auch Luftfeuchtigkeit regeln will, ist jedem Grower selber überlassen. Wer öfter Probleme mit Schimmel oder generell Wasserablagerungen hat, sollte zu einem Modell mit Luftfeuchtigkeits-Sensor greifen. Je nach Modell kostet das Upgrade nicht viel mehr, sodass es sich oft lohnt direkt zu dem Kombo-Modell zu greifen.

Automatisch Oder Doch manuell?

Zur Steuerung der Belüftungsanlage kann man entweder einen manuellen Dimmer bzw. Stufentrafo kaufen oder eine automatische Klimasteuerung.

Automatische Klima-Controller sparen einem sehr viel Zeit und Arbeit. Man muss nicht ständig Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrollieren und den Lüfter manuell rauf und runterschalten. Gerade, wer den ganzen Tag auf der Arbeit ist, wird die Controller zu schätzen wissen. Auch im Sommer sind sie eine große Hilfe, falls man starke Temperaturschwankungen im Zimmer hat.

Allerdings muss man den automatischen Steuerungen ein gewisses Maß an Vertrauen schenken. Und es braucht etwas Zeit, bis man optimale und zuverlässige Einstellungen gefunden hat. Auch muss man bei der Einstellung beachten, dass auf sehr niedrigen Stufen manche Lüfter gar nicht erst anspringen, da nicht genug Anlaufspannung vorhanden ist.

Manuelle Lüfter-Steuerungen sind ideal, wenn man knapp bei Kasse ist und genug Zeit hat, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit regelmäßig zu kontrollieren. So hat man die volle Kontrolle über die Pflanzen ohne sich auf die Technik verlassen zu müssen.

Allerdings muss man bei manuellen Reglern Temperatur und Luftfeuchtigkeit stets im Auge behalten. Vor allem die Min/Max Werte am Thermo-Hygrometer verraten, ob Temperatur und Luftfeuchtigkeit möglicherweise zu stark schwanken.

Auch wenn automatische Steuerungen ihre Vorteile haben, empfehle ich Anfängern für den ersten Grow nur manuelle Steuerungen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollte man händisch anzupassen. Nur so bekommt man nach und nach ein Gefühl für das Klima in der Growbox. So lernt man Stück für Stück, was und wie viel man tun muss, um das Klima zu korrigieren. Möglicherweise stellt man dann fest, dass man keine Klima-Steuerung braucht.

Hat man einmal den Dreh raus, kann man immer noch auf einen automatischen Klima-Controller aufrüsten. Mit genug Erfahrung als Grower wird man es leichter haben die passenden Einstellungen schnell zu finden und für die Pflanzen das optimale Klima zu schaffen.

Hat dir der Artikel geholfen?

Was können am Artikel verbessern?

Sag uns, was wir an dem Artikel verbessern können, völlig anonym!