Testbericht Dynavap VapCap M 2020 Starter Pack

Kranakrina

Unabhängigkeit ist hier das große Stichwort! Absolut praktisch für unterwegs und auf Reisen. Warum ist das so? Was macht das Dynavap VapCap M 2020 Starterpaket so unglaublich flexibel? Als absoluter Neuling habe ich den VapCap für Euch getestet und das Starterpaket unter die Lupe genommen.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des „M“ Starter Pack zählen neben dem Vaporizer, eine schöne Aufbewahrungsbox aus Holz (DynaStash), Wachs zur Pflege der O-Ringe (DynaWax), 3x Hochtemperatur-O-Ringe, 2x Kondensator-O-Ringe, 5x Pfeifenreiniger, 1x Ersatzsieb (Edelstahl), ein Butangas-Feuerzeug mit 3 Brenndüsen (Cyclone Triple Torch Lighter), sowie eine Bedienungsanleitung.

Eine wirklich schöne Zusammenstellung, denn es fehlt nichts, was für den Gebrauch, die Pflege und die Aufbewahrung nötig ist. Besonders für jemanden, der noch nie einen Vaporizer besaß, ist das natürlich optimal, da definitiv nichts fehlt, um direkt zu starten!

Das heißt, man kann sofort nach Erhalt beginnen ohne irgendwelche Verzögerungen. Man muss keine Akkus laden und keine Stromversorgung organisieren. Er funktioniert völlig ohne Elektronik. Das macht ihn natürlich besonders interessant für z.B. Campingtouren oder sonstige Unternehmungen.

Aufbewahrungsbox

Die Aufbewahrungsbox enthält einen integrierten Magneten (DynaMag). Er sitzt mittig auf der Vorderseite der Box. Er dient dazu den Dynavap nach der Benutzung sicher abzustellen. Die Kappe auf der Kammer am Vaporizer ist magnetisch und so kann er stehend auf dem Magneten postiert werden.

Eine sehr gute Idee, da der Vapo nach der Benutzung natürlich sehr heiß ist!

Man kann ihn aber auch direkt wieder einpacken, falls nötig! Die Temperaturen, die dann noch herrschen, hält die robuste Holzverpackung definitiv aus.

Die Box hat drei Kammern. Eine für den Vaporizer, eine für Pfeifenreiniger und eine für Kräuter/Ersatzsieb o.ä.

Weiterhin soll der Magnet wohl helfen die heiße Kappe abzuziehen. Jedoch ist er ein bisschen zu schwach, sodass man dafür noch mit irgendwas nachhelfen muss. Aber das bedeutet auch, dass die Kappe fest genug sitzt, um sich nicht selbstständig zu lösen. Das ist sehr vorteilhaft. Es gäbe nichts Schlimmeres, als wenn ständig die Kappe wegfliegen würde!

Den Magneten an der Box kann man auch gut nutzen, um die Aufbewahrungsbox selbst schön aufzuräumen, indem man sie mit dem Magneten an einen magnetischen Untergrund heftet.

Kühlschrankmagnet

Vaporizer

Der Vaporizer funktioniert ohne Batterie! Man braucht lediglich ein gutes Feuerzeug, um vorne die Kappe ausreichend aufzuheizen! Am besten eignet sich hierfür ein Sturmfeuerzeug, wie zum Beispiel der mitgelieferte Cyclone Triple Torch Lighter. Der Vaporizer ist aus Edelstahl und sehr hochwertig gefertigt!

Es gibt keinerlei elektronische Bauteile, was eine unheimliche Unabhängigkeit garantiert. Es ist rein gar nichts verbaut, was zum Beispiel durch Wasser, übermäßige Kälte oder Hitze oder ähnlichem kaputtgehen kann. Der Dynavap ist einfach immer einsatzbereit!

Das Mundstück fühlt sich angenehm an und lässt sich einfach reinigen.

Da dies mein erster Vaporizer überhaupt ist, kann ich definitiv sagen, dass sich dieses Starterset für Einsteiger auf jeden Fall sehr gut eignet. Nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man mit der Bedienung super klar.

Dampfgefühl

Im Vergleich zum „klassischen“ Joint (mit Tabak) fühlt sich der Dampf in der Lunge sehr viel angenehmer an. Ein paar Mal muss man schon ziehen, bis sich eine ordentliche Wolke bildet, aber diese fühlt sich überhaupt nicht kratzig an. Erst wenn die Kräuter so gut wie verkohlt sind, reizt es zum Husten.

Der jeweilige Eigengeschmack der Füllung kommt deutlich zur Geltung. Sehr interessant, so ohne scharfen Tabakgeschmack. Da freut man sich schon darauf ganz viele unterschiedliche Sorten zu dampfen und zu schmecken. Die Aromen entfalten sich einwandfrei!

Wirkung

Auf jeden Fall erreicht man ein sehr viel tieferes „High“. Die Wirkung tritt recht schnell ein. Man merkt es zuerst direkt an den Augen.

Auffällig ist, dass die Wirkung (meiner Meinung nach) mit einem Joint so nicht erreicht werden kann. Das sollte man bedenken, falls man nur mal schnell zwischendurch einen dampfen möchte und dann wieder irgendwas tun muss, wo es nicht auffallen soll, dass man gerade ein paar Heilkräuter konsumiert hat. 😉

Die Wirkung einer Füllung ist je nach Qualität des Inhaltes sehr stark!

Bedienung

Die Bedienung ist schön einfach gehalten. Man füllt die Kammer mit seinen Kräutern, verschließt diese wieder mit der Kappe und erhitzt nun die Kammer von außen unter ständigem Drehen des Vaporizers.

Ist die benötigte Temperatur erreicht, hört man 1-2 Mal ein deutliches Klickgeräusch. Nun kann man kurze Zeit (in der Bedienungsanleitung steht ca. 30 Sekunden – ist aber deutlich weniger) am Vaporizer ziehen, bis er sich von allein wieder abgekühlt hat. Auch hier hört man wieder diese 1-2 Klickgeräusche. Nun muss man die Kappe erneut aufheizen um weiterdampfen zu können!

Die Kammer für die Kräuter ist relativ klein. Es passen ca. 0,2 Gramm getrocknete Kräuter in die Kammer! Die Wirkstoffe und Aromen werden besser gelöst, wenn man es vorher fein gemahlen hat. Die Kammer sollte nicht zu fest gestopft werden. Die Menge reicht völlig aus, um einen großzügigen Durchgang zu dampfen.

Nach meinem Empfinden wird die beste Temperatur erreicht, nachdem man die Kammer mindestens zweimal ordentlich befeuert hat, was definitiv am besten mit dem mitgelieferten Feuerzeug (oder Vergleichbarem) funktioniert. Ein Einstellen der Temperatur ist hier natürlich nicht möglich!

Da das Butangas leer ging, wurde der Test auch mit einem handelsüblichen Feuerzeug gemacht. Die Befeuerungszeit steigt damit erheblich an. Zudem rußt die ganze Kappe extrem zu. Deshalb ist es damit nicht ganz so chillig, aber es geht!

Reinigung

Es dauert relativ lange bis eine Reinigung nötig ist. Der Vaporizer lässt sich schnell und einfach zerlegen und mit den Pfeifenreinigern säubern.

Es riecht ziemlich typisch nach Bong 😉 Den Anblick vom Schmodder am Pfeifenreiniger erspare ich Euch!

Den kleinen „Tip“, also den Aufsatz für das Weed, sowie den „Condenser“ muss man dann mit heißem Wasser und Reinigungsmittel separat säubern.

Zubehör

Ergänzend kann man sich einen Einsatz (Dynacoil) für Extrakte dazuholen. Dieser ist nicht im Lieferumfang inbegriffen.

Alternativ zum Feuerzeug gibt es einen Induktionsheizer, mit dem man den Aufheizvorgang wohl deutlich beschleunigen kann.

Fazit

Ein wirklich edles und hochwertiges Stück! Auch das Zubehör ist einwandfrei verarbeitet. Der Vaporizer ist super praktisch für unterwegs und für „zwischendurch“. Nach ordentlichem Einheizen entsteht definitiv ausreichend Dampf, so dass man ein zufriedenstellendes „Dampfgefühl“ erhält.

Der Inhalt der Kammer (ca. 0,2 Gramm getrocknete Heilkräuter) reicht auf jeden Fall aus, um ein ordentliches High zu erreichen.

Ganz so unauffällig ist die Handhabung nicht, wenn man bedenkt, dass man den Vaporizer erstmal einige Sekunden mit dem Feuer bearbeiten muss! Nichtsdestotrotz kann man ihn wunderbar im Alltag mitführen, vor allem mit der unauffälligen Aufbewahrungsbox.

Man muss nicht unbedingt das Starterset kaufen, es reicht auch sich nur den Dynavap zu bestellen und sich ein „Bunsenbrenner-Feuerzeug“ zuzulegen.

Ein Kollege benutzt die Vorgängerversion des VapCap seit ca. 1 1/2 Jahren und musste zum Beispiel noch keine der verarbeiteten Silikonringe austauschen. Welche ja im Lieferumfang mit inbegriffen sind. Scheint also alles sehr langlebig und robust zu sein.

VapCap M 2020 Vaporizer
VapCap M 2020 Vaporizer
von DynaVap
€ 79,00 bei Vaposhop.de
  • Flammenvaporizer ohne Batterie
  • Komplett aus Edelstahl
Vor- & Nachteile
  • herausragendes Dampfgefühl
  • robust und hochwertig
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • einfache Bedienung
  • funktioniert ohne Strom
  • sehr robust und langlebig
  • Sehr kleine Kräuterkammer
  • Eher auffällig beim Dampfen
  • relativ lange Befeuerungszeit

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Kommentare

  1. Avatar for Dr0p Dr0p says:

    Toller Bericht, wusste bis eben nicht einmal dass es sowas gibt, kommt mit auf die Liste!

    *Edit Das Starter Pack kostet fast das Doppelte wie nur der Pen. Mit gutem Feuerzeug knapp 100€.

  2. Dankefein für Deinen schönen und ausführlichen Bericht :hugs: :kissing_heart:

  3. Ich hab den schon seit 2 Jahren, super Teil und schöner Bericht :+1:t2:
    Noch etwas zur Reinigung: ich bau den auseinander und leg alle teile bis auf die Gummidichtung in ein Ultraschallbad mit etwas iso, danach ist er wieder wie neu.
    Den Einsatz für hasch habe ich auch und diesen sollte man haben wenn man hasch mag :grin:

  4. Avatar for foSi foSi says:

    Haste fein Berichtet @Kranakrina

    Nachm testen kannste datt Dingens mal rüber schicken, @Spaß, super geschrieben Danke :v:

  5. Da haste aber satt abgeliefert, DynaKrana … meine Hochachtung! :ok_hand:t3:
    Druckreifer Bericht ohne Fehl & Tadel und schön zu lesen.

  6. Avatar for LXIX LXIX says:

    Schön gechrieben und sehr treffend die Vorzüge vermittelt. Haben will, weil genau meins (als 2t. Vapo)!

  7. Toller Bericht! Sehr genaue, und informative Beschreibung!

    Ich habe den Dynavap auch schon seit ca. 2 Jahren und bin immer noch sehr zufrieden damit und absoluter Fan von diesem Vapo. Vollste Empfehlung!
    Kleiner Hinweis noch: wenn es zu laut ist, höre ich mitunter nicht das Klicken, und habe schon mal die Kräuter dabei verbrannt. Das ist aber auch der einzige Nachteil, den ich in den 2 Jahren feststellen konnte.

  8. Ich als Nichtraucher und Backfan war vor nem Jahr drauf und dran mir den Dynavap zu bestellen, dann habe ich mich doch für die pure Joint Variante entschieden und seit dem ca 100 Tüten mit 0,3 -0,4g Weedinhalt weg gesmoked.

  9. Werde ich gerne machen :slight_smile:

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