Black Friday Angebote 2020

Kaufberatung: Welche Mini-Growbox für 1-2 Pflanzen?

Junior Gong

Junior Gong ist der Gründer von CannabisAnbauen.net vesorgt euch mit den Besten Tipps und Tricks rund um Indoor und Outdoor Growing von Weed.

Nicht jeder Grower will direkt eine große Box in seine Wohnung stellen. Gerade, wenn man nur gelegentlich raucht, würde man mit „Standard“-Growboxen gar nicht wissen, was man mit dem ganzen geerntetem Weed machen soll. Hier sind kompakte Mini-Growboxen die perfekte Lösung. Doch wie gut kann man damit growen? Und werfen die überhaupt eine halbwegs gute Ernte ab? Wir zeigen, was man beim Kauf einer Mini-Growbox beachten sollte.

Kaufempfehlungen

Die aktuell beste Mini-Growbox ist und bleibt die Homebox Ambient Q30 – 30x30x60 cm von Eastside Implex. Man bekommt eine sehr hochwertige Box mit der besten reflexiven Beschichtung am Markt.

Als Low Budget Growbox empfehle ich die Zelsius Growbox 40x40x120 cm, die vom Preis-Leistung-Verhältnis einfach unschlagbar ist.

Als High End Variante empfehle ich den Minigrowbox One Growschrank, der perfekt getarnt und bereits komplett zusammengebaut ist.

Top-Empfehlung

Für eine Minigrowbox ist die Homebox Q30 unsere absolute Top-Empfehlung. Mit 30x30x60cm ist sie sehr kompakt und bietet Platz für eine kleine Pflanze.

Die Homebox Zelte sind alle sehr hochwertig verarbeitet, haben einen robusten Stand und bietet exzellente Reflexionswerte. Innen ist eine PAR+ Beschichtung, die im Schnitt 92 % des Lichts reflektiert. So hat man nur minimale Verluste an Leuchtkraft. Das bietet kaum eine andere Growbox auf dem Markt.

Top-Empfehlung
HOMEbox Ambient Q30 / Mini 30x30x60cm
HOMEbox Ambient Q30 / Mini 30x30x60cm
von HOMEbox
€ 47,90 bei Grow-Shop24.de
  • Mini Serie mit 60 cm Höhe
  • Stealth Anbaufläche: 0,09 m2 für max. 1 Pflanze
  • Absolut lichtdicht dank hochwertigem Reißverschluss
  • Exzellente Reflexionswerte dank PAR+ Innenbeschichtung
  • Perfekt mit kleinem LED Panel

Low Budget

Wer möglichst wenig ausgeben will, ist bei der Zelsius Growbox 40x40x120 genau richtig. Diese bietet einen günstigen Indoor Growing Einstieg bei solider Qualität.

Die Zelsius Growbox ist solide verarbeitet und hat einen lichtdichten Reißverschluss. Das ist bei vielen Budget-Growzelten nicht der Fall. Allerdings sollte man die Box nicht übermäßig viel belasten, da die Nähte und das Gerüst nicht so hochwertig sind wie bei einer Homebox.

Innen ist eine Silberbeschichtung angebracht, die einen Reflexionsgrad von etwa 70 % hat. Das ist relativ wenig, für den niedrigen Preis aber nachvollziehbar. Die Box ist 120 cm hoch, was zwar gut für die Pflanze ist. Allerdings kann man sie möglicherweise nicht so einfach verstecken wie andere Mini-Boxen.

PS: Es gibt das gleiche 40x40cm Modell mit 160 cm Höhe. Solch eine hohe Mini-Growbox findet man bei anderen Herstellern nicht.

High End

Die Minigrowbox One ist ein optimal getarnter und komplett ausgestatteter Mini-Growschrank. Licht, Belüftung und Steuerung sind bereits fertig verbaut und speziell für die Box zugeschnitten.

Mit Maßen von 38x40x76,5 cm kann man die Box überall in der Wohnung unterbekommen. Das Design des Schranks ist unscheinbar, die Lautstärke ist gleich null. Sie ist getarnt, wie keine andere Box am Markt.

Das zugeschnittene LED Board hat 60W Gesamtleistung. Es sind hochwertige Osram LED Chips verbaut. Dadurch können die Pflanzen extrem nah ran. Und das müssen sie auch, da man innen nur 60 cm Höhe hat. Praktisch: Ein ScroG Netz ist bereits integriert.

Der Preis von 1100 EUR ist mehr als happig. Dafür bekommt man Einiges an Funktionen geboten, die andere Boxen nicht haben. Alle Komponenten können über das eingebaute Display kontrolliert und gesteuert werden.

Auch ist die Box und alle Komponenten fertig zusammengebaut. Es reicht sie einfach aufzustellen und loszugrowen.

High End
Minigrowbox One - Stealth LED Komplettset 35x35x60cm - 60W
Minigrowbox One - Stealth LED Komplettset 35x35x60cm - 60W
von Minigrow
€ 1.199,00 bei Minigrowbox.com

Die Box von Minigrow ist 100% stealth und  35x35x160cm groß. Mit einer 60W LED Beleuchtung ist sie für eine kleine Pflanze gedacht. Hergestellt in den Niederlanden!

Vor- & Nachteile
  • Alles aufeinander abgestimmt
  • Hocheffiziente LEDs
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
  • Perfekte Tarnung
  • Absolut lautlos
  • Touchscreen-Steuerung
  • Thermo-/Hygrometer integriert
  • Natürliches Weißlicht inkl. Tür-Sensor
  • Simulation von Sonnenaufgang/-untergang
  • Sehr teuer
  • Sehr kleine Fläche
  • Sehr niedrig
  • Nur für eine Pflanze

Komplettsets

Wer schnell und einfach loslegen will, dem empfehlen wir zu einem Mini-Growbox Komplettset zu greifen. So hat man direkt alle passenden Komponenten dabei. Man muss die Sachen nur aufbauen und schon kann man drauf los growen.

Unser Tipp ist das Homebox Q30 Sanlight Komplettset von Growland.net. Auch wenn es laut Shop für die Anzucht gedacht ist, kann man durchaus einen vollen Grow damit durchziehen.

Als Lampe ist die starke Sanlight Q1W der 2. Generation dabei (Die Q-Serie ist unsere Top-Empfehlung in Sachen Beleuchtung). Damit hat man das perfekte Licht für Cannabis und genau in der Leistung für eine 30×30 cm Fläche.

Abluft und AKF sind allerdings nicht dabei und müssen separat gekauft werden. Hier kann man ein passendes Abluft-Komplettset mit 100 mm Rohrdurchmesser kaufen. Wir empfehlen direkt zum Prima Klima 2-Stufen Abluft-Set 100 mm zu greifen. Das ist auf der ersten Stufe nicht ganz so laut und nur 30 EUR teurer als das günstigere aber sehr laute Abluft-Set.

Es ist kein End-Topf dabei, so dass man ein Blumentopf mit 3 – 4 L Volumen mitbestellen sollte.

Was beim Kauf Beachten?

Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wo die Box aufgestellt werden soll. Und ob eine Tarnung wichtig ist. Falls man öfter Besuch erwartet und nur eine Studio-Wohnung hat, dann sollte man zu einer fertigen Stealth Box greifen. Falls man Platz in einem separaten Raum mit Fenstern hat, kann man die Box dort frei aufstellen. So hat man auch mehr Flexibilität in Sachen Belüftung.

Je nach Box muss man die Belüftung vorab planen. Bei einem Mini Growzelt muss man Abluft-Ventilator, AKF und Luftschlauch gezwungenermaßen außen anbringen. Meist reicht ein kleiner Ventilator mit 100 mm Durchmesser und ein passender AKF im gleichen Durchmesser.

In 99 % alle Falle sollte man die Pflanzen in der Mini Growbox mit einer kleinen LED Lampe befeuern. Damit können die Pflanzen näher ran, sodass man möglichst viel Höhenwachstum bekommt.

Welche Beleuchtung?

Kurz und knapp: Man sollte hier nur zu LED Lampen greifen.

LED Pflanzenlampen haben den Vorteil, dass sie kaum Hitze nach unten abstrahlen und relativ nahe an die Pflanzen ran können. Da Mini-Growboxen nur niedrige Höhen haben, zählt hier jeder Zentimeter Platz nach oben. Schließlich will man die Pflanze möglichst hoch wachsen lassen, damit sie auch möglichst abwirft.

Metallhalogen-/Natriumdampflampen werden sehr warm, so dass sie viel Abstand zur Pflanze brauchen. In einer Mini-Growbox würden sie ganz schnell die Spitzen der Pflanzen verbrennen. Hinzu kommt, dass sie in niedrigen Leistungsbereichen extrem ineffizient sind. Sprich sie fressen jede Menge Strom, werfen dafür aber relativ wenig Licht ab.

Wohin mit der Abluft?

Größte Herausforderung bei einem Mini Growbox Setup: wohin mit der Belüftungs-Anlage? Der Platz Innen ist schließlich extrem begrenzt. Ein typischer Abluft-Ventilator samt Aktivkohlefilter würde im Inneren die gesamte Box einnehmen.

Man hat bei einer Mini-Growbox keine Wahl, als den Lüfter samt Aktivkohlefilter außen an der Box anzubringen. Dabei muss der AKF hier hinter den Ventilator gesetzt werden. Wir erinnern uns: Bei größeren Setups mit dem AKF in der Box geht die Luft erst durch den AKF und erst dann zum Ventilator. Sprich der AKF wird saugend betrieben. Bei der Mini-Growbox ist es andersrum, da der AKF nur ein Rohr-Flansch hat. Damit kann er nicht zwischen Ventilator und Mini-Box gesetzt werden. Man hat keine Wahl als ihn blasend zu betreiben.

Durch die umgekehrte Reihenfolge der Abluft-Anlage ist es wichtig ein zusätzliches Vlies an der Abluft-Öffnung der Mini-Box anzubringen, so dass grober Staub rausgefiltert wird und später nicht im AKF landet.

Die Abluft außen macht natürlich die Tarnung schwer, was etwas nachteilig ist. Der Vorteil ist aber, dass man hier voll flexibel in Platz und Konstruktion ist. Sprich, man kann den Lüfter und Filter beliebig platzieren und so ausrichten, wie man will. Damit hat man die Möglichkeit den Lufteinlass und Auslass optimal zu platzieren.

Alternativ kann man sich viel Kopfzerbrechen und wertvolle Zeit sparen und einen fertigen Growschrank wie die Minigrowbox One kaufen. Dort ist alles direkt eingebaut. Da muss nur der Stecker in die Dose und schon kann der Grow beginnen.

Wie Viele Pflanzen passen rein?

Als Anfänger sollte man auf einer Fläche von 30×30 mit nur einer Pflanze anfangen. Bei 40×40 cm sind auch schonmal zwei Pflanzen möglich. Würde man versuchen mehr Pflanzen reinzustellen, werden sie sich anfangen gegenseitig das Licht wegzunehmen. Da man in der Höhe stark eingeschränkt ist, wird man als Erstgrower schon genug zu tun haben die Lady klein und kompakt zu halten. Da sollte man es nicht noch komplizierter machen.

Wir empfehlen einen Kübel mit 3 bis 5 Liter Volumen. Nur so lässt sich die Pflanze klein halten. Größere Töpfe würden nicht nur mehr Höhe wegnehmen – die Pflanze würde auch größer wachsen. Denn die Wurzeln hätten dann sehr viel Platz, um sich auszubreiten. Sowas gibt dann auch der Pflanze das Signal in die Breite und später in der Blütephase auch in die Höhe (der sog. Blüte-Stretch) zu wachsen.

Durch die niedrige Höhe ist man beim Grow gezwungen, die Pflanzen möglichst niedrig zu halten. Deswegen empfehlen wir für Mini-Grows unbedingt die ScroG Technik zu erlernen. Damit werden die Pflanzen quasi trainiert, dass sie mehr in die Breite und nicht in die Höhe wachsen.

ScroG Pflanzentraining macht extrem viel Sinn in einer Minibox

Wie die Minibox tarnen?

Bei einem kleinen Geldbeutel bietet es sich an das Mini Growzelt im Kleiderschrank zu verstecken. In dem Fall sollte man sich Gedanken um den Luftaustausch machen. Entweder der Schrank muss durchgehend offen bleiben (und nur bei Besuch geschlossen werden) oder man sägt Öffnungen für Zuluft und Abluft in den Schrank.

Wenn man handwerklich geschickt und das passende Werkzeug parat hat, kann man auch direkt die Growbox selber bauen. Am einfachsten ist es einen Kleiderschrank als Vorlage zu nehmen und zum Growschrank umzubauen. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Minibox Selber Bauen

Manche Grower stellen sich die Frage, ob man eine Mini-Growbox nicht einfach selber bauen kann. Kurze Antwort: Natürlich geht das. Doch am Ende kommt es drauf an, wie viel Zeit und handwerkliches Geschick man mit sich bringt.

Man sollte den Aufwand nicht unterschätzen. Je nachdem ob man die Box komplett selber zusammenbauen oder einen bestehenden Schrank zur Mini-Growbox umwandeln möchte, wird man unterschiedlich viel Zeit und Material brauchen.

Wenn man von null auf alles selber baut, sollte man schon etwas Heimwerker-Erfahrung haben. Anderenfalls wird es eine Materialschlacht und wird eher in Enttäuschung ändern. Schließlich muss man passende Wandmaterial, Schrauben, Nägel und alles Mögliche wählen.

Man kann zur Hilfe unsere Schwedengrow Anleitung als Inspiration nehmen, um so einen Mini Schrank innen zur Growbox auszubauen. Nur die Belüftung muss außen angebracht werden.

Schwedengrow Box Bauanleitung

Herkömmlichen Kleiderschrank eines schwedischen Möbelherstellers zur ultimativen Stealth Growbox umbauen.

Hat dir der Artikel geholfen?

Was können am Artikel verbessern?

Sag uns, was wir an dem Artikel verbessern können, völlig anonym!

Noch keine Kommentare... Im Forum diskutieren