Cannabis richtig düngen: So gibt man den Kleinen die passenden Nährstoffe!

Eine großartige Ernte kommt beim Cannabis Anbau nicht von ungefähr. Damit die Pflanzen gesund und kräftig wachsen, um uns schließlich mit einem schmackhaften Endergebnis belohnen zu können, müssen wir sie schon etwas unterstützen.

Zu den guten Bedingungen, wie optimalen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sowie gutem Licht und der richtigen Bewässerung für unsere Pflanzen gehört auch, dass wir sie mit passenden Nährstoffen versorgen.

Wie man Cannabis richtig düngt, ist jedoch nicht ein Thema, das man so schnell abhandeln kann. Von Über- und Unterdüngung, bis zur Wahl des falschen Düngers für einen Grow, nicht nur Growanfänger machen hier oft Fehler. Aber keine Sorge. Hier kann man lernen wie man den Pflanzen die passenden Nährstoffe gibt.

Warum Cannabis düngen?

Wie fast alle Pflanzen braucht Cannabis zum Wachsen:

  • Licht
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Wasser
  • Nährstoffe 

Die Pflanze nimmt Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf. Wasser (samt Nährstoffen) gelangt über die Wurzeln in der Erde in die Pflanze. Lichtenergie von der Lampe wird über das Chlorophyll auf den Blättern aufgenommen. Durch chemische Prozesse in der Pflanze wird das alles in Zuckerbausteine verarbeitet. Daraus baut die Pflanze ihre Zellen. Fehlen Nährstoffe, können die Pflanzen nur schlecht oder gar nicht wachsen.

Welche Nährstoffe sind in Dünger?

Die Nährstoffe, welche Cannabis braucht, können wir in drei Kategorien aufteilen: Primäre Makro-Nährstoffe, Sekundäre Makro-Nährstoffe und Mikro-Nährstoffe. Diese Unterteilung richtet sich danach wie viel die Pflanzen jeweils von einem Nährstoff benötigt. Stickstoff wird beispielsweise als primärer Nährstoff kategorisiert da die Pflanze mehr davon braucht als zum Beispiel Calcium oder Schwefel.

Insgesamt gibt es 12 Nährstoffe, die Cannabis für ein gesundes Wachstum braucht:

Primäre Makro-NährstoffeSekundäre Makro-NährstoffeMikro-Nährstoffe
Stickstoff (N)Calcium (Ca)Eisen (Fe)
Phosphor (P)Schwefel (S)Mangan (Mn)
Kalium (K)Magnesium (Mg)Bor (B)
Kupfer (Cu)
Zink (Zn)
Molybdän (Mo)

Unabhängig davon wie viel die Pflanzen jeweils von einem Nährstoff benötigen, sind diese jedoch alle für ein gesundes Wachstum notwendig. Fehlt eines oder mehrere Elemente, wird es zu Nährstoffmängeln und demzufolge Problemen beim Wachstum und Einbußen bei der Ernte kommen.

Cannabis hat in den verschiedenen Phasen jeweils einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf. Zum Beispiel wird Stickstoff hauptsächlich im Wachstum benötigt, jedoch weitaus weniger davon in der Blüte. Dafür steigt dann der Bedarf an anderen Nährstoffen, wie zum Beispiel Phosphor. In den Wachstums- und Blütedüngern von bekannten Herstellern sind die Nährstoffe jeweils schon optimal angepasst. (Mehr über das richtige Düngen je nach Lebensphase kann man weiter unten erfahren).

Organisch vs. mineralisch düngen

Cannabis kann man auf zwei Arten anbauen: Organisch und mineralisch. Hier sollte man wissen, dass beide Methoden ihre Vor- und Nachteile haben. Keine ist wirklich „besser“ ist als die andere. Oft ist welche Art von Grow man bevorzugt wirklich eine Sache des persönlichen Geschmacks.

  • Ein organischer Grow ist jedoch generell für Growanfänger besser geeignet. Fehler werden hier viel besser verzeiht als bei mineralisch und bei der Nährstoffgabe muss man nicht so präzise sein. Überdüngen (einer der häufigsten Fehler beim Anbau) kann man beim organischen Grow kaum.
  • Beim mineralischen Anbau schätzen fortgeschrittene Grower, dass sie hier volle Kontrolle über die Nährstoffgabe haben. Jedoch hat man dann auch etwas mehr Arbeit.

Organisch Düngen

Beim organischen Anbau füttert man die Pflanzen nicht direkt mit Nährstoffen wie bei mineralischer Düngung. Stattdessen füttert man Mikroorganismen in einer lebendigen Erde. Diese „effektiven Mikroorganismen“ wandeln dann organische Bestandteile, welche man mit Dünger verabreicht bzw. welche sich in der Erde befinden in Nährstoffe für die Pflanzen um.

Da man die Pflanzen nicht direkt füttert, ist das Risiko für Überdüngung weitaus geringer als beim mineralischen Düngen. Beispielsweise ist es dann auch weniger ein Problem, würde man früher anfangen zu düngen als im Schema.

Tipp: Bei organisch füttert man die Pflanzen nicht direkt. Es geht eher darum eine gute Umgebung für die Mikroorganismen in der Erde zu schaffen.

Die Nährstoffaufnahme ist beim organischen Anbau zeitverzögert. Die Mikroorganismen in der Erde benötigen nämlich 5-10 Tage, um die Nährstoffe für die Pflanzen zu produzieren. Demnach kann man bei organisch auch nicht schnell auf Mangelerscheinungen reagieren, wie man es bei mineralisch kann. Dann hat organisches Düngen aber Langzeitwirkung.

Ein großer Vorteil beim organischen Anbau ist, dass man hier nicht so penibel auf den pH-Wert bzw. den EC achten muss. Eine lebendige Erde puffert den pH gut, sprich der pH reguliert sich bei kleineren Abweichungen von selbst auf einen optimalen Wert. Eine laufende Korrektur vom pH des Wassers wie bei mineralisch ist nicht notwendig. Meist reicht schon die Düngerzugabe, um den pH des Wassers auf den optimalen Wert zu steuern. Und über den EC Wert der Nährlösung bzw. der Erde muss man sich auch keine Gedanken machen.

Deswegen ist ein organischer Anbau auch besser für Growanfänger geeignet.

Vorteile

  • Überdüngung nur schwer möglich
  • Keine pH und EC-Kontrolle nötig
  • Bessere pH/EC Pufferwirkung
  • Angeblich besserer „natürlicher“ Geschmack
  • Umweltfreundlich, da weniger Chemie

Nachteile

  • Wirkt nicht sofort, sondern zeitverzögert
  • Nicht zur Mangelbehebung geeignet
  • Höherer Preis im Vergleich zu mineralisch
  • Nicht für autom. Bewässerungssysteme geeignet (Ausnahme: Feststoffdünger)

Mineralisch Düngen

Mineralisches Düngen unterscheidet sich grundsätzlich vom organischen Anbau. Hier füttert man die Pflanzen nämlich direkt, ohne den Umweg über Mikroorganismen in der Erde. Mineralische Dünger enthalten demnach die Nährstoffe in einer Form, die von den Pflanzen auch sofort aufgenommen werden kann.

Bei mineralisch hat man volle Kontrolle über die Nährstoffgabe. Man kann sehr präzise dosieren und bei Bedarf die Dosis schnell erhöhen oder absenken. So kann man beispielsweise rasch auf Nährstoffmängel reagieren.

Jedoch hat man beim mineralischen Düngen einen erhöhten Aufwand. In der Praxis bedeutet dies, dass man die pH/EC Werte bei jeder Wässerung kontrollieren und meist mit ph Down/Up Produkten auf die optimalen Werte bringen muss. Denn stimmt der pH nicht, wird es beim mineralischen Anbau zu Nährstoffproblem kommen.

Beim mineralischen Düngen besteht auch immer ein Risiko das man überdüngt. Aus diesen Gründen ist ein mineralischer Anbau eher etwas für fortgeschrittene Grower.

Vorteile

  • Volle Kontrolle über Düngerzugabe
  • Schnelle Mangelbehebung
  • Funktioniert mit Ton, Perlit, Hydroponik
  • Geringeres Risiko für Schädlinge
  • Für automatische Bewässerung geeignet
  • Höherer Ertrag als beim organischen Anbau
  • Günstig im Preis

Nachteile

  • Akribische pH und EC-Kontrolle Pflicht
  • Hohe Gefahr von Überdüngung
  • Nur bedingt für Growanfänger geeignet
  • Toleriert Fehler nicht gut
  • Gefahr der Übersalzung des Growmediums
  • Geschmack „angeblich“ unterlegen zu „Bio“

Düngen je nach Phase

Eine der wichtigsten Faktoren für den Nährstoffbedarf von Cannabis ist das Alter der Pflanze bzw. die Lebensphase in der sich die Pflanze befinden. Beispielsweise braucht ein Keimling viel weniger Nährstoffe als eine große Pflanze im Wachstum.

Wie viel die Pflanze benötigt ist aber noch nicht alles. Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen ändert sich bei Cannabis je nach der Lebensphase der Pflanze nämlich auch. Gerade bei den drei Makronährstoffen ändert sich der Bedarf mit zunehmendem Wachstum der Pflanze.

PhaseStickstoff (N)Phosphor (P)Kalium (K)
WachstumHochNiedrigMittel
BlüteNiedrigMittel bis HochMittel bis Hoch
Unterschiedlicher NPK Bedarf von Cannabis in den jeweiligen Phasen

Am wichtigsten ist hier der Unterschied zwischen der Wachstumsphase und der Blütephase.

Beispielsweise hat Cannabis, wenn die Pflanzen im Wachstum alles Grüne wie die Blätter und den Stiel ausbilden, einen hohen Bedarf an Stickstoff. Dieses Element wird nämlich für das Zellwachstum der Pflanzen benötigt.

In der Blüte dagegen hört die Pflanze zu wachsen auf und konzentriert sich nun vollends auf die Ausbildung der Buds. Dann ändert sich auch der Nährstoffbedarf. Stickstoff wird dann kaum noch benötigt, jedoch besteht dann ein höherer Bedarf an Phosphor und Kalium.

Aus diesem Grund findet man bei fast allen Herstellern zwei separate Cannabis Düngerpräparate: Ein Wachstumsdünger und ein Blütedünger. Bei einigen Herstellern gibt man Blütedünger später zum Wachstumsdünger hinzu, während man bei anderen in der Blüte wechselt.

Cannabis Dünger für Wachstum und Blüte, Beispiel BioBizz

Keimung

Um unseren Cannabis Samen zum Keimen zu bringen, darf man ihn keinesfalls düngen. Tatsächlich hat man die besten Keimraten, wenn man in ungedüngter Anzuchterde bzw. einem anderen sterilen Medium keimt. Man kann zur Keimung maximal Wurzelbooster dazugeben, dringend notwendig ist dies aber nicht. Dementsprechend sollte man bei der Keimung nur Wasser dazugeben und darauf achten, dass der Samen feucht (jedoch nicht klatschnass) gehalten wird.

Anzucht

Sobald sich „was grünes“ aus der Erde zeigt, ist man in der Anzuchtphase. Hier benötigt die ganz junge Pflanze noch kaum Nährstoffe. Würde man direkt nach erfolgreicher Keimung anfangen mit voller Dosis zu düngen, würde man den Keimling schnell überdüngen und ihn möglicherweise töten. Da das Wurzelwerk noch ganz klein ist, kann die Pflanze nur ganz wenig Nährstoffe verarbeiten.

Frisch gekeimte Cannabispflanze in Steinwolle

Erst wenn die Pflanze eine gewisse Größe und ein gewisse Anzahl an Blattpaaren entwickelt hat, ist sie bereit gefüttert zu werden. Das ist in der Regel 5-10 Tage nach der Keimung der Fall.

Wann man das erste Mal tatsächlich düngt, hängt stark von Art des Düngers ab (organisch oder mineralisch) und ob die Pflanze schon kurz nach der Keimung in eine vorgedüngte Erde umgetopft wird.

Grundsätzlich gilt: Beim organischen Dünger wird man in der Regel etwas früher anfangen, als beim mineralischen, da die organischen Nährstoffe etwa 1-2 Wochen brauchen, bis sie von der Pflanze aufgenommen werden können. Beim mineralischen Dünger muss der Zeitpunkt optimal abgestimmt sein, da die Nährstoffe sofort aufgenommen werden. Startet man zu früh, droht man die noch empfindlich Pflanze zu überdüngen.

Für beide Düngerarten gilt gleichermaßen: Für den optimalen Startzeitpunkt der Düngung sollte man sich nach dem Schema des jeweiligen Düngers richten. Mehr dazu kann man weiter unten im Abschnitt: Ab wann düngen? erfahren.

Wachstumsphase

Sobald sich die ersten cannabis-typischen 5-Finger-Blätter bilden, ist die Pflanze „offiziell“ in der Wachstumsphase. Spätestens jetzt wird man einen Wachstumsdünger verwenden, wo der enthaltene Nährstoffmix für die „Vegi“-Phase optimiert ist.

Wuchs-Dünger haben NPK Werte wie zum Beispiel 3-1-1, sprich sie haben hohe Anteile an Stickstoff und in Relation dazu weniger Phosphor und Kalium. (Die genauen NPK Werte eines Düngers unterscheiden sich je nach Hersteller und Dünger).

Während die Pflanze die Wurzeln immer mehr ausbildet und die Pflanze an Größe zunimmt (2-3 cm Höhenzuwachs am Tag sind keine Seltenheit) steigt dementsprechend auch der Nährstoffbedarf. Das heißt, man wird auch Woche für Woche mehr Dünger zugeben müssen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass man die Dosis erhöhen muss.

Bei den Schemas unserer Empfehlungen (BioBizz, CANNA und HESI) bleibt die Dosis Woche für Woche konstant. Da die Dünger Dosierung immer „pro Liter Wasser“ ist, wird man durch den erhöhten Wasserverbrauch auch automatisch mehr Nährstoffe dazugeben. Es gibt aber auch Ausnahmen von Herstellern, wo man laut Düngeschema die Nährstoffkonzentration graduell erhöht.

Deswegen gilt immer: Für eine erfolgreiche Düngung sollte man stets das Düngeschema des Herstellers beachten.

Blütephase

Durch den veränderten Nährstoffbedarf in der Blüte verwendet man beim Anbau zwei verschiedene Dünger. Einen Wachstumsdünger mit dem optimalen Nährstoffmix für die Wachstumsphase und einen Blütedünger, wo die Nährstoffanteile für die Blüte optimiert sind.

Nach der Einleitung der Blüte durchlaufen viele Sorten den sogenannten „Stretch“, wo sie noch an Höhenwachstum zunehmen. Viele Grower machen hier den Fehler und wechseln sofort mit der Lichtumstellung komplett auf den Blütedünger und setzen den Wuchsdünger ab.

Während des „Stretch“ ist der Stickstoffbedarf der Pflanzen wegen des rasanten Wachstums sehr hoch. Deswegen muss man mit dem Wuchsdünger weitermachen, bis der Stretch vorüber ist.

  • Düngt man organisch (z. B. BioBizz), fängt man mit Blütedünger schon zum Zeitpunkt der Lichtumstellung auf 12/12 an. Grund: Organischer Dünger braucht etwas Zeit, bis er der Pflanze zur Verfügung steht.
  • Düngt man mineralisch, gibt man Blütedünger erst am Ende der Stretchphase hinzu.

Wie und wann man vom Wachstumsdünger auf Blütedünger wechselt, kann man in den Düngerschemata der jeweiligen Hersteller entnehmen. Bei einigen Herstellern wie z. B. bei BioBizz wird der BioGrow Dünger in der Blütephase fortgesetzt.

Kurz vor der Ernte

Ein bis zwei Wochen vor der Ernte sollte man komplett mit dem Düngen aufhören. Sprich, für die verbleibende Zeit gibt man dann nur noch Wasser.

Cannabis kurz vor der Ernte

Damit erreicht man, dass die Pflanze in der verbleibenden Zeit die restlichen Nährstoffe aus der Erde und sich selbst aufzehrt. Das kommt der Qualität des Endproduktes zugute. Ansonsten würden verbleibende Mineralien dem Gras einen schlechten Geschmack geben und beim Rauchen würde es im Hals kratzen.

Ab wann düngen?

Viele Grower nehmen an, dass Wuchs direkt ab der Keimung beginnt und fangen dann sofort an zu düngen. Dies ist jedoch falsch. Man würde dann schnell überdüngen und sich so ein Problem ranzüchten.

Wir definieren folgendermaßen, wann die Wachstumsphase von Cannabis beginnt:

Generell gilt, wenn sich die ersten Fächerblätter ausbilden; meist 3 Finger, ist es ein Sämling. Wenn die Lady anfängt, 5-Finger-Blätter auszubilden; dann kann man von vegetativer Phase reden und anfangen zu zählen

Diese Regel kann man hernehmen, wenn ein Düngerschema nicht klar ist, wann man mit dem Düngen anfangen soll.

Ab wann genau gedüngt wird, hängt von der Vordüngung der Erde und der Düngerart ab.

Bei organisch bzw. Bio ist die Überdüngungsgefahr niedrig, Fehler werden gut verzeiht. Deswegen kann man etwas früher anfangen und muss den Startzeitpunkt nicht genau treffen.

Bei mineralisch soll man jedoch auf keinen Fall zu früh anfangen zu düngen. Hier sollte man sich unbedingt nach den Herstellerschemas richten.

Wenn man eine vorgedüngte Erde nutzt, dann sollte man erstmal abwarten, bis die Nährstoffe in der Erde halbwegs aufgebraucht sind. Meistens steht auf der Packung des Erdsacks oder in der Produktbeschreibung des Grow-Shops, für wie wie lange („X“ Wochen) vorgedüngt ist.

  • Bei organischen Grow: 1-2 Wochen vor dem Ablauf der X Wochen anfangen zu düngen
  • Bei mineralischen Grow: Sobald die X Wochen fast herum sind, penibel auf Mangelerscheinungen achten. Dann erst anfangen zu düngen, wenn die ersten Mangelerscheinungen auftreten

Wir empfehlen, dass man sich immer an die Düngerschemas der Hersteller hält. Wann verschiedene Hersteller Tag 1 der Vegi zählen (sprich, der Zeitpunkt, wo man anfängt Dünger zu geben) variiert jedoch je nach Hersteller/Dünger.

Beispiel Düngeschema BioBizz für Anbau in All-Mix Erde

Es ist demnach wichtig, dass man weiß, ab wann man mit der Gabe von Wachstumsdünger anfängt. Zur Orientierung haben wir hier eine Liste mit Empfehlungen von bekannten Herstellern:

HerstellerEmpfehlung zum StartDosierungsschema
BioBizzSobald Pflanze etwa 10-15 cm groß ist oder 2 – 4 Blätter hat.Zum Schema
CANNA TerraBeim ersten richtigen BlattpaarZum Dosierungsrechner
HESIKeine konkrete EmpfehlungZum Schema
PlagronSobald die Pflanze „true leaves“ ausbildetZum Dosierungsrechner
GreenhousefedingVor dem Start des Grows unter die Erde mischenZum Dosierungsrechner
(Hersteller hierzu kontaktiert)

Wie oft düngen?

Wie oft düngt man nun? Wenn man normale feminisierte Sorten hochzieht und diese genug Licht haben gemäß unserer Empfehlungen, dann düngt man in der Regel bei jeder Bewässerung, sprich 2-3x pro Woche. Man gibt dann jeweils die empfohlene Dosis (siehe Schema vom Hersteller) an Dünger dem Gießwasser zu.

Ausnahme: Man muss öfter gießen, z. B. bei hohen Temperaturen oder man gießt weniger oft, zum Beispiel wenn die Pflanze langsamer wächst durch weniger Licht. Dann muss man die Düngerdosis ausgehend von der empfohlenen Dosis im Schema gegebenenfalls anpassen.

Gießt man weniger oft und man sieht Mangelerscheinungen, muss man die Düngermenge erhöhen.

Gießt man öfter als 2-3x pro Woche und man erkennt Zeichen von Überdüngung, dann sollte man nur jedes 2. oder 3. Mal Dünger zum Wasser zugeben. Alternativ kann man auch die Düngermenge bei jeden Gießvorgang reduzieren.

Bei starken Mangelerscheinungen kann man auch schon früher als geplant gießen. Jedoch sollte man dann, auch wenn man organisch anbaut, mineralischen Dünger verabreichen. Damit kann man Mängel schnellst-möglich beheben.

Wichtig: Bei organischem Anbau sollte man nicht zu viel mineralischen Dünger dazugeben. Dies könnte nämlich das wertvolle Bodenleben durcheinander bringen. Greenhousefeeding beispielsweise empfiehlt, dass die Nährlösung maximal EC 1,3 hat.

Wie viel düngen?

„Verbrannte“ Blattspitzen: Zeichen von Überdüngung

Als Grundlage für die Dosierung sollte man das Herstellerschema nehmen. Bei „Standardgrows“ ohne Pflanzentraining kann man dann einfach den Schema-Werten folgen.

Wenn man Growanfänger ist, sollte man am besten grundsätzlich immer etwas weniger düngen als zu viel. Empfehlung: Ausgehend vom Schema kann man die Dosis erst mal leicht (20%) reduzieren.

Kommt es dann zu Mangelerscheinungen oder Zeichen von Überdüngung, kann man die Dosis je nach Gegebenheiten nach oben oder unten schrauben.

Die Düngerdosis beim Grow von Automatics sollte man auf 25-50% der empfohlenen Dosis reduzieren. Auch bei sonstigen Genetiken, wo die Pflanzen eher kleiner und nicht so hungrig ausfallen, ist es besser, wenn man erst mal mit niedriger Dosis anfängt. Danach sollte man die Pflanzen beobachten und die Dosis bei Anzeichen von Mängeln erhöhen.

Wichtig: Immer erst mal weniger düngen, als zu viel! Denn Nährstoffmangel ist weitaus einfacher zu lösen als ein Nährstoffüberschuss durch Überdüngung.

Bei organisch muss man nicht peinlichst genau sein. Überdüngung ist hier nicht so schnell möglich, deswegen hat man hier etwas Spielraum bei der Dosierung.

Tipp: Orientiert man sich als Anfänger erst mal am Schema, kann man an Problemlösungen besser herangehen. Davon ausgehend kann man dann bei Bedarf die Dosis auch mit Hilfe des Rats anderer Grower präzise nach unten oder oben justieren. Auf jeden Fall sollte man nicht einfach „über den Daumen gepeilt“ dosieren – dann wird man es nämlich schwer haben, die richtige Dosierung zu finden

Düngen je nach Growmedium

Je nachdem welche Anbaumethode man bevorzugt, wird man auch ein entsprechendes Growmedium verwenden. Denn man kann nicht nur in Erde anbauen, sondern könnte einen Grow auch in Kokos oder mit Hydro in Tonkügelchen, Perlit usw. oder gar ganz ohne Substrat durchziehen.

Wichtig zu wissen ist hier, dass der Anbau mit organischen Dünger nur mit lebendigen Erden, welche effektive Mikroorganismen (EM) enthalten funktioniert. Denn es sind diese Mikroorganismen in der Erde, welche die organischen Bestandteile vom Dünger dann in Pflanzennahrung umwandeln.

Kokos, Ton, Perlit usw. sind „tote“ (sterile) Substrate, es gibt hier kein hilfreiches Bodenleben. Bei solchen Substraten funktioniert demnach nur die mineralische Düngung.

Fortgeschrittene können im Forum schauen, da gibts es massig Diskussionen in der Nährstoffe Kategorie.

Aber auch bei „Erden“ gibt es Unterschiede! Denn nicht jede Blumenerde ist auch eine lebendige Bio Erde, die die guten Mikroorganismen enthält. In der Tat sind viele Standarderden steril, sprich sie sind nicht für den organischen Anbau geeignet.

  • Will man organisch düngen, geht dies nur auf lebendiger Erde mit Effektiven Mikroorganismen. Demnach nicht einfach jede beliebige Erde hernehmen. Wir haben da ein paar Empfehlungen!
  • Will man mineralisch düngen, kann man dazu viele Growmedien verwenden, inklusive sterile Medien wie Kokos oder Ton. Beim Anbau mit Hydro muss man auch mineralisch düngen.

Um die Auswahl zu erleichtern, welche Erde und welchen Dünger man am besten mit welcher Anbaumethode verwendet, haben wir hier ein kleines Tool bereitgestellt. Dort einfach eingeben, ob man organisch oder mineralisch anbaut. Damit bekommt man eine Auswahl von geeigneten Erden mit den dazu passenden Düngern von einigen bekannten Herstellern.

Düngen auf Erde

Je nach Art der Erde kann man entweder mineralisch oder organisch düngen. Viele Erden sind bereits vorgedüngt, heißt sie enthalten schon Nährstoffe, welche für einige Wochen ausreichen.

Will man mineralisch auf Erde anbauen, braucht man dazu keine spezielle „lebendige“ oder Bio Erde zu kaufen. Das wäre auch eine ziemliche Geldverschwendung. Hier empfehlen wir beispielsweise die hochwertige Plagron Erde in Kombination mit deren Düngerserie oder dem ebenfalls hochwertigen CANNA Terra Dünger.

Will man organisch auf Erde anbauen, funktioniert dies nur mit „lebendigen“ Erden. Diese enthalten effektive Mikroorganismen (EM) und organische Bestandteile wie zum Beispiel Humus, Guano oder Knochenmehl, die das Bodenleben verbessern.

Düngen auf Kokos

Ein Grow auf Kokos ist Quasi Mittelweg zwischen Hydroponik und dem Anbau in normaler Erde. Damit genießt man die Einfachheit eines Grows in Erde mit den Vorteilen (Kontrolle über Nährstoffe, präzise Dosierung) eines hydroponischen Hanfanbaus.

Kokos enthält keine Nährstoffe oder Mikroorganismen, es ist praktisch ein „totes Medium“. Deswegen düngt man auch hier mineralisch. Am besten verwendet man einem speziellen mineralischen Coco Dünger, wie z. B. Canna COCO. Man kann aber auch „normalen“ mineralischen Dünger hernehmen. Dann muss man aber in der Regel noch CalMag zugeben, da die Pflanzen in Kokos einen erhöhten Bedarf an Calcium und Magnesium haben.

Wie beim Anbau in Hydro muss man beim Anbau auf Kokos pH und den EC der Nährlösung im Auge behalten und ggf. mit pH-Down oder ph-Up korrigieren. Jedoch verzeiht ein Anbau auf Kokos Fehler etwas besser als bei reiner Hydroponik. Ein Kokos Anbau ist damit auch ein idealer Einstieg zum Lernen, falls man später auf Hydro umsteigen will.

Düngen in Hydro

Für einen Grow mit Hydroponik muss man mineralischen Dünger verwenden. Hier ist penibelste Genauigkeit beim Dosieren vom Dünger und bei den pH und EC Werten der Nährlösung das oberste Gebot.

In der Praxis heißt das, dass man den pH und den EC der Nährlösung immer kontrollieren und ggf. mit pH-Down oder ph-Up auf den optimalen Wert bringen muss. Ein pH/EC Meter ist deswegen beim Anbau in Hydro unverzichtbar.

Die Kontrolle, die man bei der mineralischen Nährstoffversorgung hat, kommt jedoch auf Kosten, dass Fehler schlecht toleriert werden. Beispielsweise kann man beim mineralischem Düngen mal schnell überdüngen. Aus dem Grund ist ein mineralischer Anbau wie mit Hydro eher etwas für erfahrene Grower.

Automatics düngen

Beim Düngen muss man den Nährstoffbedarf der jeweiligen Sorten berücksichtigen. Dieser kann nämlich je nach Sorte variieren. Baut man Automatics an, muss man die Dosis in der Regel runterschrauben. Automatics wachsen nämlich meist viel kleiner als photoperiodische Pflanzen, sie brauchen demnach weitaus weniger Dünger.

Einige ‚Autos‘ werden nicht grösser als 30-40cm, entsprechend weniger „Futter“ brauchen sie.

Die Herstellerschemas sind jedoch für „normale“ photoperiodische Pflanzen und nicht für Automatics angegeben. Sprich, mit den angegebenen Düngermengen würde man Automatics überdüngen.

Deswegen empfehlen wir bei Automatics mit 25% der Herstellerempfehlungen anzufangen und dann die Dosis langsam zu steigern. Sollte man Nährstoffmängel feststellen, kann man die Dosis etwas schneller hochfahren. Immer erst einmal weniger düngen, als zu viel.

Welcher Dünger für Autom. Bewässerungssysteme?

Für automatische Bewässerung (Autopot o.ä.) verwendet man in der Regel flüssige mineralische Dünger. Denn die Bestandteile in organischen Düngern setzen sich mit der Zeit im System fest und verstopfen dann die Leitungen.

Mit Feststoffdünger wie zum Beispiel den Produkten von Green House Feeding kann man alternativ auch bei automatischer Bewässerung organisch anbauen! Dazu mischt man einfach das Düngergranulat zum Substrat, wo es seine Langzeitwirkung entfaltet. Danach braucht man nur noch reines Wasser geben. Dünger muss dann gar nicht in den Tank und kann dann auch nichts verstopfen.

Baut man auf Kokos mit automatischer Bewässerung an, verwendet man einen mineralischen Coco Dünger, wie z. B. Canna COCO.

Welche Düngemethode ist am besten?

Zum Thema welche Düngemethode nun „besser“ wäre gibt es unzählige Diskussionen im Internet. Auch wenn einem sogenannte „Experten“ vielleicht erzählen wollen, dass eine Methode „besser“ wäre, sollte man sich von solchen Meinungen erst mal nicht beeinflussen lassen. Denn welche Düngermethode für einen am besten ist, tollte man am besten selbst entscheiden.

Man sollte abwägen, was einem eher entgegenkommt: Will man volle Kontrolle über die Nährstoffe, aber auf Kosten von mehr Aufwand, zum Beispiel zum Anbau von Exoten? Will man vielleicht experimentieren, damit man mit Feintunen der Düngerdosis das Letzte aus einem Strain rausholen kann? Oder wäre ein entspannter Grow, der Fehler verzeiht, nicht doch besser? Letztendlich ist die Wahl der Anbaumethode und demnach des Düngers eine Sache des Geschmacks und welchen Growstil man bevorzugt.

Grundsätzlich empfehlen wir für Growanfänger immer erst mal den organischen Anbau. Hat man dann etwas mehr Erfahrung oder man will später mal mit anderen Medien wie Kokos oder mit Hydro anbauen, kann man auf mineralisch umsteigen.

Alternativ kann man unser Tool zur Anbaumethode-Empfehlung ausprobieren. Damit bekommen man innerhalb von einer Minute eine optimale Empfehlung für das Growmedium sowie passenden Dünger:

Nährstoffmängel erkennen

Egal, wie gut man einen Grow geplant hat und wie genau man dabei vorgeht, schiefgehen kann immer was. Oft muss man erst mal etwas Growerfahrung sammeln und dies geht eben nicht von einem Tag auf den anderen.

Verfärbung der Blätter wg. Stickstoffmangel.

Nährstoffmängel gehören zu den häufigsten Problemen beim Anbau. Gründe gibt es dafür zuhauf, von Über- und Unterdüngung, zu Problemen mit den pH Werten, mögliche Versalzung der Erde oder Verwendung des falschen Düngers. So oder so, zur Behebung von Nährstoffmängeln muss man diese erst mal richtig erkennen.

Wenn die Pflanzen sich auf einmal verfärben, Flecken oder Punkte bekommen oder sonstige Probleme haben, sollte man sofort handeln und die Ursache beheben.

Doch wie findet man raus, was genau mit der Pflanze los ist?

Hier hilft unser brandneues Growdoktor-Tool, mit dem man seine Pflanzen innerhalb von maximal 5 Minuten selber diagnostizieren kann. Am Ende bekommt man eine Diagnose und kann sehen um welchen Mangel es sich wahrscheinlich handelt. Dann kann man entsprechend handeln.

PROBLEM MIT DER PFLANZE?
DIE GROWDOKTOR DIAGNOSE HILFT

Kaufempfehlungen

Dünger

Nicht nur Anfängern empfehlen wir organisch zu düngen. Auch erfahrene Grower können sich damit das Leben einfach machen, da man damit so gut wie gar nicht überdüngen kann und die Handhabung extrem einfach ist. Nicht vergessen: Die Erde muss die sogenannten „Effektiven Mikroorganismen“ enthalten, damit organischer Dünger seine Wirkung entfalten kann. Falls man sich unsicher ist, welche Erde mit welchem Dünger „kompatibel“ ist, einfach beides vom gleichen Hersteller kaufen. So ist man auf der sicheren Seite.

Unsere Top-Empfehlung ist die organische BioBizz Dünger-Reihe. Sie passt optimal zur von uns ebenfalls empfohlenen BioBizz Erde. Am besten kauft man das BioBizz Starter-Set, wo die wichtigsten Basis-Dünger und Zusatz-Mittel direkt mit dabei sind.

Für fortgeschrittene Grower, die volle Kontrolle bei der Nährstoffzugabe haben wollen, empfehlen wir zur mineralischen CANNA Terra Düngerserie greifen. Die hat sich seit Jahrzehnten in der Grower-Szene bewährt.

Eine dritte Option ist ein organisch-mineralisch Dünger. Damit fährt man quasi einen Mittelweg zwischen organischer Langzeitversorgung und mineralischer Sofort-Verfügbarkeit. Wir empfehlen das HESI Starter-Set Erde zu kaufen, so dass man direkt alle Mittel vorhanden hat.

Für absolut faule Grower empfehlen wir die organischen Pulver-Dünger von Green House Feeding. Dieser wird einfach einmalig unter die Erde gemischt, so dass man nicht mehr mit jedem Bewässern eine Nährlösung anmischen muss. Damit kann man sogar ein Automatisches Bewässerungssystem beim organischen Grow benutzen.

Unsere aktuelle Top-Empfehlung für einen Grow mit Kokos ist die CANNA Coco Serie. Diese Düngerreihe ist ein Klassiker unter den Kokos Düngern. In der Tat war CANNA COCO die erste Produktlinie für den Anbau auf Kokosfasern. Immer noch eine Topwahl bei Profis und Hobbygrowern!

Canna Dünger Coco A&B 2 x 1 Liter Wuchs&Blüte
Canna Dünger Coco A&B 2 x 1 Liter Wuchs&Blüte
von CANNA
€ 11,88 bei Amazon.de

CANNA Coco Dünger A+B je 1 Liter CANNA Coco ist ein professioneller Komplettdünger für den Anbau auf Kokossubstraten. - Dosierung: 1:250 (400ml A und 400 ml B pro 100 Liter Wasser)

Wichtig ist, dass man bei der Dosierung des Düngers den pH- und EC-Wert kontrolliert. Dazu hat CANNA einen eigenen Düngeschema-Rechner auf ihrer Webseite, um die richtige Dosis schnell und einfach zu berechnen.

Noch mehr über die richtige Düngerwahl kann man bei unserer Kaufberatung für Cannabis Dünger erfahren.

Erde

Unsere ultimative Empfehlung ist die BioBizz Erde für einen organischen Anbau. Für die Keimung und Anzucht nimmt man den Biobizz Light Mix Erde. Für den End-Topf nimmt man den vorgedüngten BioBizz All-Mix. Passend dazu sollte man auch den organischen BioBizz Dünger kaufen.

Wer mehr Kontrolle über die Nährstoffzugabe will, sollte zu einer „nicht lebendigen“ Erde greifen und mineralisch düngen. Damit sind die Nährstoffe sofort verfügbar. Meine Empfehlung ist die Plagron Grow-Mix Erde. Sie ist für drei Wochen vorgedüngt. Für die Anzucht passt dazu die Plagron Light Mix Erde.

Warum wir diese Erden empfehlen, erfährt man in unserer Cannabis Erde Kaufberatung.

pH/EC-Messgeräte

Düngt man mineralisch, kommt man an einer peniblen-genauen Kontrolle der pH und EC Werte nicht herum. Zuverlässige Messgeräte sind demnach für einen erfolgreichen Grow unabdingbar!

Unsere Top-Empfehlung ist das VOLTCRAFT PHT-02 ATC Messgerät.

VOLTCRAFT PHT-02 ATC pH-Messgerät
VOLTCRAFT PHT-02 ATC pH-Messgerät
von VOLTCRAFT
€ 64,99 bei Amazon.de
  • Blitzschnelle Messung innerhalb von Sekunden
  • Voller Messbereich von 0,00 - 14 pH
  • Komplett wasserdicht (IP 57)
  • Inklusive Aufbewahrungsbox

Wer gleichzeitig pH- und EC-Wert messen will, dem empfehle ich das Kombi-Messgerät von Bluelab greifen. Der Preis hat es natürlich in sich, dafür bekommt man Labor-Qualität. Es zeigt nicht nur pH- und EC-Wert, sondern sogar die Temperatur an.

Bei unserer Werkzeug und Zubehör Kaufberatung gibt es noch mehr Tipps für die Wahl des richtigen Zubehörs zum Cannabis Anbau.

Hat dir der Artikel geholfen?

Was können am Artikel verbessern?

Sag uns, was wir an dem Artikel verbessern können, völlig anonym!