Mit Hydrokultur oder doch mit Erde growen?

Junior Gong

Junior Gong ist der Gründer von CannabisAnbauen.net vesorgt euch mit den Besten Tipps und Tricks rund um Indoor und Outdoor Growing von Weed.

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In dem heutigen Artikel erfährst du, welches Growmedium beim Marihuana anbauen unter welchen Umständen die bessere Wahl ist! Viel Spaß beim Lesen!

Indoor Cannabiszüchter werden häufig zu Beginn mit einer Frage konfrontiert:

Soll ich als Growmedium Erde verwenden oder doch lieber ein hydroponisches System?

Cannabispflanzen mit Erde als Growmedium
Cannabispflanzen mit Erde als Growmedium

Einerseits ist Erde das Nummer 1 Growmedium seit tausenden von Jahren, andererseits gibt es jedoch moderne, hydroponische Systeme die jedoch grundsätzlich nur aus Wasser und Nährstoffen bestehen.

Anfänger greifen eher zur Erde

Anfänger beim Cannabiszüchten sind oft der Meinung, dass Erde das bessere Growmedium für Cannabis ist, da bei unerfahrenen Hanf-Growern noch kaum ein Unterschied, in Bezug auf die Ernte und die Qualität der Cannabis Buds (Blüten), festgestellt werden kann. Der Aufwand und die Kosten sind jedoch trotzdem um ein vielfaches höher, als beim traditionellen Marihuana Anbau mit Erde.

Am besten hast du schon ein paar „normale“ Grows, mit Erde, hinter dir und probierst erst dann mit einer Hydrokultur Cannabis anzubauen. Wenn du von der Keimung weg deine Cannabispflanzen aufziehst, ist Erde die geeignetere Option, mit Stecklingen oder bei kommerziellem Anbau von Marihuana solltest du auf eine Hydrokultur setzen.

Cannabispflanzen in einer professionellen Hydrokultur
Cannabispflanzen in einer professionellen Hydrokultur

Des Weiteren behaupten viele Cannabis Konsumenten, dass mit Erde angebautes Marihuana einen besseren Geruch und Geschmack, als hydroponisch aufgezogene Pflanzen, entwickelt. Hinzu kommt, dass die Anschaffung einer Hydrokultur noch zusätzlich Geld benötigt und Fehler (wie z.B. falscher pH-Wert, Überdüngung, etc.) stärkere Auswirkungen auf das Wachstum und das Endresultat haben. Das kann oft irreparable Schäden als Folge haben.

In Hydrokulturen wachsen Cannabispflanzen meist schneller und größer, da die Wurzeln sich direkt im Wasser befinden und somit einen besseren Zugang zu den Nährstoffen haben. Den Wurzeln steht nichts im Weg, um sich auszubreiten, deshalb kann die Hanfpflanze mehr Energie und Nährstoffe für das Wachstum und in die Entwicklung der Buds aufbringen. Im Gegenzug benötigen hydroponische Systeme mehr Zeit und Arbeit, um die Pflanze zu versorgen.

Beim Cannabis Anbau mit Erde ist es üblich, die Hanfpflanzen zuerst in einem kleineren Blumentopf vorzuziehen und später, wenn sie mehr Platz benötigen, in einen größeren Topf umzusetzen. Folglich bekommt die Pflanze einen „Wachstumsschock“ (die Pflanze wächst nur sehr langsam in den nächsten Tagen nach dem umtopfen). Diese Arbeit und auch der Wachstumsschock  kann bei einer Hydrokultur vermieden werden.

Für Anfänger beim Cannabis anbauen ist Erde meistens, auf Grund des einfacheren Umgangs, die bessere Wahl.

Erfahrene Grower können jedoch mit einer Hydrokultur die besseren Ergebnisse erzielen! Da Hydrokulturen mehr Platz, Zeit, Geld und auch Fürsorge benötigen, sind einsteigende Cannabiszüchter oft überfordert und können keine zufriedenstellende Ernte erzielen.

Ich hoffe mit diesem Artikel konnte ich dir die Entscheidung zwischen Hydrokultur oder Erde ein kleines Bisschen leichter machen. Welches Growmedium verwendest du zum Anbauen von Cannabis? Schreib doch ganz einfach einen Kommentar unter diesem Artikel!

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