Purple Diesel

Ausgewogen mit Kick: Kreativ, wach, aber auch entspannend und tief.

Also, Purple Diesel ist so ‘n Ding, das irgendwie gleichzeitig chillig und wach macht – so ungefähr 50/50 Sativa und Indica, sagt man. Da steckt halt Pre-98 Bubba Kush drin, keine Ahnung, ob das irgendjemand mal ausgedealt hat, und die legendäre Sour Diesel sowieso. THC schwingt so zwischen 17 und 22 %, also nicht die krasseste Kanone, aber definitiv genug, um sich nicht zu langweilen. CBD gibt’s kaum, ein bisschen 0,1 bis 0,5 % – also keine medizinische Hardcore-Nummer, eher so der spaßige Genuss aus der Sorte.

Wächst drinnen so zwischen 80 und 160 cm – also eigentlich ganz handlich, aber wenn du’s nicht im Griff hast, zieht der Stretch bis zu 75 % durch und dann Flupp, wird’s dramatisch. Tipp: Frühes Topping und Low Stress Training sind hier das A und O, sonst wächst das Monster dir einfach zu sehr über den Kopf. Entlauben hilft auch, zumindest für die Luft und damit kein Schimmel bei der high Aroma-Intensität entsteht, wobei die Resistenz gegen Schimmel eher “fair” ist – also aufpassen ist angesagt.

Die Blüte dauert 8 bis 9 Wochen, was für diese Genetik schon ganz okay ist, vor allem wenn man den Ertrag sieht: Indoor kannst du mit 400 bis 500 Gramm pro Quadratmeter rechnen, draußen sogar mit 450 bis 550 Gramm pro Pflanze. Nicht schlecht, oder? Allerdings heißt das nicht, dass Purple Diesel ’n Anfängerfreund ist – moderat schwierig, sag ich mal. Ein Kumpel aus Amsterdam meinte, dass die optimale Erntezeit an den Trichomen zu sehen ist: die sollten überwiegend milchig-weiß sein mit ein bisschen Bernsteinton, dann ist der Moment gekommen. Die Buds dann schön prall und fertig, nicht irgendwelche luftig-halbdurchsichtigen Teile.

Was der Geruch angeht, richt das Zeug echt intensiv – fast so, als ob jemand ’ne Diesel-Tankstelle mit ’nem Wald voller Beerenkreuzungen gemischt hat. Richtig hoch und direkt in die Nase, kein Vergleich zu irgendeiner lahmen Pflanze. Und dann diese Farbe! Lila-Töne, die sich durch die Blätter und Blüten ziehen, so ziemlich alles, was man sich unter ‘Purple’ vorstellt, aber eben mit ’nem ziemlich stechenden Diesel-Kick. Also ich sag’s mal so: Wenn der Grow nicht gleich ein Drama wird, ist Purple Diesel eine Sorte, mit der man echt Spaß haben kann – solange man sich den Stretch ein bisschen zähmt und nicht bei 160 cm in der Decke landet. Oder schlampig beim Entlauben ist, dann kann’s schnell mies werden mit der Luftzirkulation.

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