Big Bud – der Name bringt’s auf den Punkt, oder? Kaum ’ne andere Sorte schleppt so dicke Knospen an den Ästen. Klar, mit 85 % Indica drückt das Zeug auch ordentlich, aber hey, die 15 % Sativa sind nicht zu unterschätzen, da geht’s noch schön in die Höhe und sorgt für ’nen leicht belebenden Kick. Wirklich heavy, wenn man bedenkt, dass die Pflanze nicht viel mehr als 150 cm hoch wird – bisschen Erziehung und Toppen tun gut. Vor allem, weil der Stretch bis zu 50 % geht und die Buds so prall sind, dass man fast Angst hat, die Äste knicken ab. Unterstützung ist also eher Pflicht als Kür.
Der Geruch… mittel stark, sagt man. Dabei spüre ich bei jedem Zug diesen klassischen Afghani-Skunk-Mix, der einfach niederstreckt und trotzdem angenehm erdig ist. THC liegt so zwischen 15 und 20 %, was für viele locker zum Chillen reicht, ohne gleich den Kopf durchzudrehen. Mehr CBD? Fehlanzeige, fast nichts, also wenn’s um die medizinische Seite geht, ist Big Bud vielleicht nicht die erste Wahl. Aber für den entspannten Alltagsrauch? Oh ja.
Indoor knackt der Ertrag locker die 600 g/m² – ziemlich fett für so ’ne einfache Pflanze. Outdoor sprechen Leute von bis zu 1000 g pro Pflanze, was auch nicht von schlechten Eltern ist. Dabei wächst sie bei moderater Höhe, ideal für nicht ganz so große Räume. Trotz der fairen Schimmelresistenz gilt: Nicht zu feucht halten, sonst bockt die Sorte schon mal. Ernte-Tipp: wenn die Trichome milchig-weiß bis leicht bernsteinfarben sind und die Blätter langsam vergilben, wird’s Zeit. Die Buds sind dann richtig dicht und schwer – riecht man auch am Erfolg.
Die Blütezeit von 7 bis 9 Wochen ist ziemlich entspannt, gerade für Anfänger, die nicht ewig warten wollen. Grow-Schwierigkeit? Eher easy, auch wenn’s ’n Kumpel auf’m Balkon mal mit der Höhe übertrieben hat und am Ende doch Unterstützung beim Training gebraucht hat. Aber alles halb so wild – automatische Bud-Superkräfte eben. Ach ja, CBG und CBN? Wird kaum erwähnt, also vermutlich nicht relevant. Eher klassisches Indica-Feeling mit ’nem Hauch Sativa-Drive und richtig üppigem Ertrag. Populär? Definitiv, die Sorte wird gern genommen, wenn’s groß und fett sein soll, aber entspannt im Kopf bleiben darf.




