Bester Dünger für Cannabis Anbau (2020)

Junior Gong

Junior Gong ist der Gründer von CannabisAnbauen.net vesorgt euch mit den Besten Tipps und Tricks rund um Indoor und Outdoor Growing von Weed.

Ohne Nährstoffe geht nichts. Deswegen wird man Dünger brauchen, um am Ende fett ernten zu können. Doch ist nicht jeder Dünger für Cannabis geeignet. Denn wie so oft liegt der Teufel im Detail. In dieser Kaufberatung zeige ich, welcher Dünger der passende für den Indoor Anbau von Cannabis ist.

Kaufempfehlungen

Je nachdem, welche Erde man verwendet, muss ein passender Dünger her. Für meine empfohlene Erde von Biobizz empfehle ich die passenden BioBizz Dünger: Bio Grow und Bio Bloom.

Wer dagegen organisch-mineralisch düngen will, dem empfehle ich die Hesi Dünger: TNT Complex für Wuchs und Blüh Complex für Blüte.

Wer auf rein mineralischer Erde growt, der sollte zur CANNA Terra Düngerserie greifen.

Wichtig: Man sollte beachten, dass organische Dünger nur mit organischen Erden funktionieren.

Organischer Dünger

Für einen organischen Dünger empfehle ich uneingeschränkt die BioBizz Düngerserie greifen. Sie ist ideale Ergänzung zur BioBizz Erde, die unsere Blumenerde Kaufempfehlung ist.

Dazu ist BioBizz ein extrem hochwertiger organischer Dünger, der das Innenleben in der lebendigen Erde ordentlich anregt und zur Erdqualität beiträgt. Der Bio Grow Dünger ist für die Wachstumsphase, Bio Bloom ist für die Blütephase.

Mineralischer Dünger

HESI Dünger sind mineralisch, haben aber einen kleinen Anteil an organischem Dünger mit drin. Der Vorteil: Der EC-Wert ist etwas niedriger, so dass die Gefahr der Überdüngung nicht ganz so hoch ist.

Dies ist nützlich, wenn das Leitungswasser einen hohen EC-Wert hat, man kaum Zugang zu Regenwasser hat oder Sorten anbaut, die empfindlich auf Überdüngung reagieren. Das wirkt aber nur, wenn die Erde einen organischen Anteil hat!

Für die Wachstumsphase greift man zu HESI TNT Complex. Für Blüte kauft man HESI Blüh Complex.

Wer dagegen rein mineralischen Dünger bevorzugt (z.B. wenn man auf „toter“ Erde growt), dem empfehle ich die CANNA Terra Reihe. Dort bekommt man seit Jahrzehnten stets konstante Qualität und hochwertige Nährstoff-Lösungen für die Pflanze.

Canna Terra Düngerset Basis (2x 1L)
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von CANNA
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  • Terra Vega für Wuchs, Terra Flores für Blüte
  • Hochwertiger Nährstoffmix für Cannabis Pflanzen
  • Wirkt sofort dank mineralischer Form
  • Dünger speziell für Erde optimiert
  • Für alle Erden geeignet
Vor- & Nachteile

Feststoffdünger

Als Feststoffdünger empfehle ich den organischen Plagron Bat Guano. Dieser wird aus Fledermauskot gewonnen, eine der besten Quellen für ausgewogenen Cannabis Düngermischungen.

Guano ist nicht nur ein guter Dünger, er wirkt auch als natürliches Fungizid. Das heißt, er schützt die Pflanze vor Pilzbefall. Jedoch sollte man beim Austragen Handschuhe benutzen, da Guano leicht ätzend ist. Deshalb empfiehlt es sich diesen Dünger nicht im unmittelbaren Wohnbereich zu lagern.

Plagron Bat Guano, NPK 6-15-3, mit besonders hohem Phosphatanteil, 5 L
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Organischer Feststoffdünger. Speziell auf Cannabis optimiert.

Vor- & Nachteile

Spezial-Dünger

In 99% der Fälle wird man keine Spezial-Dünger brauchen. Die oben genannten Dünger haben alles, was die Pflanze braucht. Auch bei Nährstoffmängeln oder -überschüssen wird in der Regel der normale Dünger verwendet, um die Pflanze wieder zu heilen.

Was ist mit Erde/Dünger-Komplettsets?

Manche Grow-Shops verkaufen Erde-Komplettsets inkl. Dünger. Leider werfen viele Shops unnötige und teure Spezial-Dünger rein, die ein Großteil der Grower nicht braucht. Um nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen, sollte man genau drauf achten, was man kauft..

Ich die Erdsets von Grow-Shop24.de empfehlen. Diese haben nur Aussaaterde, BioBizz Grow Mix Erde inkl. mineralischen Dünger von CANNA im Paket. Auch dabei sind kleine Torftöpfe für die Keimung. Ein perfektes Anfänger Set ohne unnötigen Schnick Schnack.

Wozu Dünger?

Die Cannabispflanze braucht neben CO2 und Licht die passenden Nährstoffe zum Wachsen. Hier helfen Düngerpräparate, die den Ladies das passende Futter geben. Diese werden der Pflanze mit zunehmendem Wachstum beigegeben, sodass die gedeihen kann. Dabei muss die Zugabe reguliert stattfinden. Wir wollen der Pflanze nicht zu viel und nicht zu wenig geben.

Es gibt zwei Arten von Dünger: organisch und mineralisch. Organische Dünger müssen erst von Mikroorganismen umgewandelt werden, ehe sie aufgenommen werden können. Damit sie erst funktionieren, muss die Erde organisch sein. Mineralische Dünger wirken sofort und können auf allen Erden verwendet werden.

Wenn man auf organischer Erde anbaut, sollte man einen organischen Dünger nehmen – am besten direkt vom gleichen Hersteller. Man kann zusätzlich mineralischen Dünger in kleinen Portionen dazugeben, beispielsweise um akute Nährstoffmängel zu beheben. Die Portionen sollten sehr klein sein, da die mineralischen Nährstoffe den Mikroorganismen schaden können.

Wenn man auf mineralischer Erde anbaut, muss man zu mineralischen Düngern greifen. Da mineralische Erde keine Mikroorganismen enthält, funktionieren organische Dünger hier nicht.

guten Dünger erkennen?

Cannabis hat einen speziellen Bedarf an Nährstoffen, so dass nicht jeder beliebiger Dünger aus dem Baumarkt geeignet ist. Der Nährstoff-Mix des Düngers muss nicht nur zu Cannabis passen, sondern auch auf auf die jeweilige Phase abgestimmt sein.

Für Wachstums- und Blütephase gibt es jeweils separate Dünger, da die Pflanze einen, etwas davon abhängigen, anderen Bedarf hat. In der Wachstumsphase benötigt Cannabis viel Stickstoff und weniger Phosphor und Kalium. In der Blütephase dreht sich das Ganze, nun sind Phosphor und Kalium gefragter als Stickstoff. Ist das Verhältnis der benötigten Nährstoffe aus der Balance, kann es schnell zu Mängeln oder Überschüssen kommen.

Bei der Qualität des Düngers liegt der Teufel wie so oft im Detail. Discount-Dünger haben oft Nährstoffe in „minderwertiger“ chemischer Bindung. Diese können nur langsam oder gar nicht von der Pflanze aufgenommen werden. Um sowas zu erkennen, muss man sich gut in Chemie auskennen. Deswegen ist es besser auf Nummer sicher zu gehen und Billigdünger zu meiden.

Guter Dünger – Eigenschaften:

  • Nährstoff-Mix auf Cannabis abgestimmt
  • Für Wuchs und Blüte erhältlich
  • „Hochwertige“ Nährstoffe

Gute Organische Dünger „beleben“ die Mikroorganismen in der Erde. Das ist gut für die Pflanze und die Umwandlung der Nährstoffe. Eine vitale Erde hält pH-Wert, Salze und Nährstoff-Versorgung im optimalen Bereich.

Organisch oder mineralisch düngen?

Es gibt zwei Arten von Düngern, die beide ihre Vor- und Nachteile haben: Mineralischer Dünger und Organischer Dünger.

Bei Organischen Düngern: müssen die Nährstoffe erst von Mikroorganismen in der Erde umgewandelt werden, ehe sie von der Pflanze verarbeitet werden können. Bei mineralischen Düngern: sind die Nährstoffe bereits „verzehrfertig“ und werden nach der Düngung sofort von der Pflanze aufgenommen. Organisch-Mineralische Dünger sind eine Mischform von beiden Arten.

Beide Arten von Düngern haben ihre Stärken und Schwächen. Keine der beiden hat am Ende die Oberhand. Am Ende kommt es darauf an, wie man growt und auf welcher Erde. Nicht alle Dünger-Arten sind für alle Arten von Erde bzw. Growmedium geeignet.

Mineralischer Dünger

Mineralische Dünger bestehen aus chemisch gelösten Nährstoffen, die sofort von der Pflanze verarbeitet werden können. Sie werden teils aus natürlichen Quellen gewonnen, teils aus synthetischer Erzeugung.

Mineralischer Dünger ist perfekt geeignet, um akute Nährstoffmängel zu beheben. Auch sind mineralische Dünger besser geeignet, um verschiedene Nährstoff-Versorgungen zu testen und Dosierungen zu vergleichen.

Gerade als Anfänger muss man mit der Dosierung vorsichtig sein, vor allem beim Langzeitdüngung. Schon eine leicht erhöhte Dosis kann die Pflanze überdüngen und das Wachstum verlangsamen. Ein pH-Tester und EC-Meter helfen hier, um Überschüsse zu vermeiden.

Vor- und Nachteile:

  • Wirkt sofort
  • Sehr günstig
  • Volle Kontrolle über Nährstoffe
  • Gefahr der Überdüngung
  • pH- und EC-Wert Messung nötig

Organischer Dünger

Organischer Dünger wird „natürlich“ gewonnen. Er besteht aus Abfallprodukten aus der Landwirtschaft. Die darin gelösten Nährstoffe können nicht direkt von der Pflanze aufgenommen werden, sondern müssen erst von Mikroorganismen in der Erde umgewandelt werden.

Damit ein hochwertiger organischer Dünger seine volle Wirkung entfalten kann, sollte die Erde dafür geeignet und von hoher Qualität sein. Organischer Dünger funktioniert nicht für Hydroponik oder „tote Erden“ wie Cocos.

Organischer Dünger ist perfekt geeignet, um die Pflanze dauerhaft mit Nährstoffen zu versorgen (Langzeitdüngung). Die Gefahr der Überdüngung ist recht niedrig, so dass pH- und EC-Meter nicht gebraucht werden.

Die Wirkung des Düngers ist zeitversetzt. Nachteil ist, dass akute Nährstoffmängel damit nicht gelöst werden können. Man muss etwa ein bis zwei Wochen vorher düngen, ehe die Pflanze die Nährstoffe braucht. Bei akuten Mängeln muss man zu mineralischem Dünger greifen, was dem Innenleben der Erde schaden kann.

Gleichzeitig sind die Dünger meist etwas teuer als mineralische Varianten. Gerade die Bio-Varianten, beispielsweise von BioBizz kosten nicht wenig, sind es aber unserer Meinung nach wert.

  • Überdüngung schwer möglich
  • Kein pH- oder EC-Meter nötig
  • Fördert das Leben in der Erde
  • Nachhaltige Herstellung
  • Wirkt zeitversetzt
  • Etwas teurer

Bio Dünger

Bio-Dünger sind nichts anderes als organische Dünger die sich als Bio bezeichnen. Das Problem ist, dass nicht alle Cannabis Bio-Dünger eine Bio-Zertifizierung haben und sich dennoch Bio Dünger nennen (dürfen). Um keine Mogelpackung zu kaufen, solltest man beim Kauf von Cannabis Bio-Dünger auf offizielle Bio-Siegel achten hinter denen echte Zertifizierungen stecken.

Aus meiner eigenen Recherche zum Thema Sinn und Unsinn zur Bio-Zertifizierung in der Landwirtschaft bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Bio-Erzeugungen per se nicht besser sind, als aus der konventionellen Landwirtschaft. Vor allem Bio-zertifizierte Pestizide sind teilweise toxischer als konventionelle (bspw. Kupfersulfat). Wer mir widersprechen möchte, darf gern wissenschaftlichen Quellen (oder Beiträge, die wiederum wissenschaftlichem Quellen zitieren) in die Kommentare posten.

Eins steht aber fest: Bio-Anbau ist sehr umweltfreundlich und gut für das Bodenleben. Dies ist etwas, was in der Landwirtschaft unbedingt mehr gefördert werden sollte.

Bio-Dünger sind sehr hochwertig und fördern das Leben im Boden. Die Ernte ist aber nicht unbedingt schlechter als bei hochwertigen Nicht-Bio Grows.

Organisch-Mineralischer Dünger

Organisch-Mineralische Dünger sind eine Mischform von beiden Arten. Sie sind dazu gedacht eine Planke zwischen den zwei Arten zu schlagen. So sollen die Nachteile beider Arten kompensiert werden.

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